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Das ist die 13. SSW (Schwanger­schafts­woche) auf einen Blick

von Redaktion Veröffentlicht am 1. Januar 2016

Das passiert in der 13. Schwangerschaftswoche bei Mama & Baby ...

Jetzt startet die Schwangerschaft in den 4. Schwangerschaftsmonat! Mit der 13. SSW beginnt außerdem das zweite Trimester, in dem die werdende Mutter die ersten Tritte ihres Kindes spüren wird und der Schwangerschaftsbauch langsam wächst.

Viele Schwangere können jetzt aufatmen: Die Gefahr, dass es zu einer Fehlgeburt kommt, sinkt ab der 13. Schwangerschaftswoche rapide ab. Das Baby hört nun schon recht gut: Man kann ihm jetzt Musik vorspielen, indem man einen Kopfhörer auf den Bauch legt. Viele Kinder lieben schon früh ruhige klassische Musik.

Im 2. Trimester wird die Schwangerschaft langsam für alle sichtbar. Der Bauch wird sich mehr und mehr wölben und die Schwangere nimmt jetzt die ersten Kilos zu. Im Schnitt nimmt man in der Schwangerschaft zwölf Kilogramm zu – mehr oder weniger ist aber nicht besorgniserregend. Unsicherheiten sollten aber mit demFrauenarzt oder der Hebamme abgeklärt werden.

Jetzt ist die beste Zeit, noch einmal in Urlaub zu fahren: Die ersten Schwangerschaftsprobleme lassen nun nach und noch ist der Babybauch nicht so groß, dass die Schwangere dadurch eingeschränkt wäre. Auf langen Reisen sollten werdende Mütter aber besser Kompressionsstrümpfe tragen und sich öfter die Beine vertreten: Schwangere neigen zu Besenreißern und Krampfadern.

Untersuchungen in der 13. SSW

Zwischen der 11. und 14. SSW ist die richtige Zeit für eine Nackenfaltenmessung. Damit ist es möglich, bestimmte genetische Erkrankungen (z.B. das Down-Syndrom) und bestimmte Herz- und Skelettfehler auszuschließen oder zu erkennen.

Die Nackenfaltenmessung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Wer diese Untersuchung durchführen lassen möchte, muss die anfallenden Kosten selbst tragen, solange der Frauenarzt keinen erhöhten Bedarf sieht (etwa im Rahmen einer Risikoschwangerschaft).

Es gibt eine Differenz zwischen Schwangerschaftswoche und Alter des Babys: Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Die Rechnung hat sich bewährt, weil sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt. In der 13. SSW ist das Baby daher etwa elf Wochen alt.

Das Baby in der 13. SSW

In der 13. Schwangerschaftswoche wiegt das Baby ungefähr 18 Gramm. Es ist jetzt etwa sechs Zentimeter lang und der Kopf wächst jetzt langsamer als bisher. Dadurch passen sich nun langsam die Proportionen von Kopf und Körper an.

Um dem Gehirn genügend Platz zum Wachsen zu lassen, sind die Schädelknochen noch nicht miteinander verbunden. Die Fugen, die sogenannten Fontanellen, schließen sich erst um den zweiten Geburtstag des Kindes vollständig. Um die 13. SSW verknöchern die Gehörknöchelchen: Das Baby kann nun Töne und Geräusche hören und reagiert darauf, wenn man ihm Musik vorspielt.

Außerdem kann der kleine Mensch jetzt schon helles Licht von Dunkelheit unterscheiden, auch wenn die Augenlider noch bis zur 26. Schwangerschaftswoche geschlossen sind. Man kann mit einer kleinen Taschenlampe experimentieren und schauen, ob das Kind auf den Lichtfleck reagiert. Keine Sorge, man kann es nicht blenden: Durch den Bauch wird das Licht gedämpft und erscheint für das Baby als warmer Rotton.

Der Körper des Babys ist noch immer so weich, dass er fast geleeartig wirkt. Die Knochen, die bisher nur aus Knorpel bestehen, verknöchern erst jetzt nach und nach. Die Umwandlung vom Knorpel zum Knochen beginnt im mittleren Teil der Röhrenknochen. Ihre Endstücke werden erst im späten Teenageralter vollständig verknöchert sein. Sobald sich Knorpel zu Knochen weiterentwickelt hat, können die Knochen und damit der Körper nicht mehr wachsen. Im Ultraschall kann man die Knochen von Armen und Beinen, die Wirbelsäule, die Rippen und die Schädelknochen jetzt deutlich erkennen.

Um die 13. SSW bilden sich auch die Stimmbänder. Die im 1. Trimester ausgebildeten Organe entwickeln sich weiter und wachsen, bis sie voll funktionsfähig sind.

Im Verlauf der Schwangerschaft werden sich die Größe und das Gewicht des Babys immer individueller entwickeln. Die hier genannten Werte können deshalb nur Durchschnittswerte sein. Werdende Eltern sollten sich daher keine Sorgen machen, wenn die vom Frauenarzt ermittelten Werte von den hier genannten abweichen.

Die Mutter in der 13. SSW

Für die meisten Frauen kommt mit der 13. SSW und damit mit dem 2. Trimester die schönste Zeit der Schwangerschaft. Die ersten Beschwerden lassen jetzt meist nach und die Schwangerschaft wird endlich sichtbar, wenn sich der Bauch langsam wölbt. Trotzdem sind sie gerade jetzt noch fit genug, um viel zu unternehmen.

Röcke und Hosen fangen langsam an zu kneifen. Jetzt ist es Zeit für einen Einkaufsbummel, um die erste Runde Schwangerschaftskleidung zu besorgen. Auch die Brüste wachsen oft schon in dieser Zeit und fangen vielleicht schon an, die erste Milch zu produzieren, die als gelbliche Flüssigkeit austreten kann. Schwangere können sich jetzt schon einen Still-BH besorgen und Stilleinlagen verwenden. Aber keine Sorge, wenn sich in dieser Richtung noch nichts tut: Für das spätere Stillen spielt es keine Rolle, ob sich die erste Milch früh oder spät in der Schwangerschaft zeigt.

Da das Baby jetzt rasant an Größe und Gewicht zulegt, steigt auch der tägliche Kalorienbedarf der werdenden Mutter. Schwangere sollten jetzt täglich etwa 250 Kilokalorien (kcal) mehr zu sich nehmen – der Tagesbedarf liegt jetzt ungefähr bei 2.200 kcal. In der zweiten Hälfte der Schwangerschaft steigt er weiter auf 2.500 kcal an. So werden genug Reserven für die Geburt und die folgende Stillzeit angelegt.

Das mütterliche Gewicht steigt jetzt, wenn die Schwangere sich ausgewogen ernährt, monatlich etwa um 1 1/2 Kilogramm an. Insgesamt nehmen Schwangere zwischen 10 und 15 Kilogramm zu. Da die Zunahme aber sehr individuell ist und auch davon abhängt, ob die Frau vor der Schwangerschaft eher dünn oder kräftiger war, sind Abweichungen nicht unbedingt bedenklich. Unsicherheiten sollten mit Frauenarzt oder Hebamme besprochen werden.

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