15. Schwangerschaftswoche (SSW)

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15. Schwangerschaftswoche (SSW)

  

In der 15. SSW fühlen viele Schwangere ein leichtes Flattern ... - 15. Schwangerschaftswoche (SSW)
In der 15. SSW fühlen viele Schwangere ein leichtes Flattern ...
Es kann sein, dass die werdende Mutter ihr Baby in der 15. Schwangerschaftswoche zum ersten Mal wie das Flattern eines Schmetterlings spürt.

Etwa ab der 15. SSW wird der Frauenarzt nicht mehr die Scheitel-Steiß-Länge des Babys messen, auch wenn sie noch eine Weile als Vergleichswert herhält. Jetzt wiegt das Baby etwa 50 Gramm und ist acht Zentimeter lang. Interessanter wird jetzt aber der sogenannte Biparetale Durchmesser (BPD). Dafür vermisst der Arzt im Ultraschall den Kopf des Babys, genauer dessen Querdurchmesser, der in der 15. SSW ungefähr 30 Millimeter beträgt.

Im Ultraschall kann der Arzt jetzt auch das Geschlecht des Kindes feststellen, wenn das bisher noch nicht möglich war. Eltern, die sich bei der Geburt überraschen lassen möchten, sollten den Frauenarzt daher vor dem nächsten Ultraschall darauf ansprechen, dass er das Geschlecht bitte nicht verraten soll.

Es gibt einen Unterschied zwischen Schwangerschaftswoche und Alter des Babys: Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Die Rechnung hat sich bewährt, weil sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt. In der 15. SSW ist das Baby daher etwa 13 Wochen alt.

Das Baby in der 15. SSW
Das Herz des Babys ist in der 15. SSW komplett entwickelt, mit Vorhöfen, Herzkammern und Herzklappen. Nur eine kleine ovale Öffnung, das Foramen ovale, bleibt noch zwischen den Vorhöfen bestehen. Durch das Foramen ovale fließt das Blut vom Herz direkt in den Körper, ohne Umweg über die Lunge. Das ist jetzt noch sinnvoll, weil das Kind Sauerstoff über die Nabelschnur bekommt und die Lunge für den Blutkreislauf noch keine Rolle spielt. Das Foramen ovale schließt sich zur Geburt. Manchmal bleibt es auch im ersten Lebensjahr noch bestehen, stellt dann aber kein Problem für das Kind dar.

Das Baby kann jetzt seinen Kopf richtig drehen und damit nicken, denn der Hals ist vollständig ausgebildet. Es ist jetzt ungefähr acht Zentimeter lang und wieg etwa 50 Gramm.

Mädchen oder Junge?
Das Geschlecht des Kindes wird in dem Moment festgelegt, wenn Eizelle und Spermium bei der Befruchtung verschmelzen. Dann nämlich verbinden sich dieselbe Zahl männlicher und weiblicher Chromosomen zu 23 Chromosomenpaaren. Das letzte Paar ist dabei entscheidend für das Geschlecht, da es entweder aus

zwei X-Chromosomen – dann wird es ein Mädchen –

oder aus

einem X- und einem Y-Chromosom – dann wird es ein Junge –

besteht.

Tatsächlich entscheiden lediglich die Spermien über das spätere Geschlecht des Kindes. Die Eizelle der Mutter hat darauf keinerlei Einfluss, da sie immer zwei X-Chromosomen liefert:

Sowohl Eizellen als auch Spermienzellen besitzen vor ihrer Reifeteilung 23 Chromosomenpaare, wobei das 23. Paar bei der Eizelle aus zwei X-Chromosomen, und bei dem Spermium aus einem X- und einem Y-Chromosom besteht. Bei der Reifung halbiert sich bei beiden dieser Chromosomensatz. Sämtliche Eizellen enthalten daher X-Chromosomen. Die Spermien allerdings enthalten zur Hälfte ein Y-, zur anderen Hälfte ein X-Chromosom. Damit "entscheidet" der Mann über das Geschlecht des Kindes.

In der 15. SSW kann der Arzt im Ultraschall erkennen, ob die Schwangere ein Mädchen oder einen Jungen bekommt. Beim männlichen Baby hat sich jetzt die Anlage für den Penis deutlich herausgebildet. Die Anlagen für die Hoden bleiben bis kurz vor der Geburt in der Bauchhöhle, in seltenen Fällen auch noch länger.

Bei einem Mädchen fällt besonders die hervortretende Klitoris auf, weil die Schamlippen noch kaum ausgebildet sind. Auf dem Ultraschall-Monitor kann sie ein bisschen einem kleinen Penis ähneln. In den Eierstöcken lagern schon jetzt einige Millionen unreifer Eizellen.

Im Verlauf der Schwangerschaft werden sich die Größe und das Gewicht des Babys immer individueller entwickeln. Die hier genannten Werte können deshalb nur Durchschnittswerte sein. Werdende Eltern sollten sich daher keine Sorgen machen, wenn die vom Frauenarzt ermittelten Werte von den hier genannten abweichen.

Die Mutter in der 15. SSW
Um die 15. SSW ist die Zeit gekommen, sich nach einer Hebamme umzusehen, wenn die werdende Mutter deren Dienste schon während der Schwangerschaft nutzen möchte. Schon jetzt sollte ein Termin zum Kennenlernen vereinbart werden, auch wenn die Hebamme erst später zum Einsatz kommt (im Geburtsvorbereitungskurs oder im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen). Aber auch wenn nur eine Nachsorgehebamme gesucht wird, sollte man schon jetzt damit anfangen, denn viele Hebammen sind weit im Voraus ausgebucht.

Um die 15. Schwangerschaftswoche werden viele werdende Mütter enorm vergesslich. Durch die Hormonumstellung schrumpft das Gehirn in der Schwangerschaft tatsächlich leicht und die Gehirnleistung nimmt ab. Aber keine Sorge: Nach der Geburt kehrt alles zum normalen Zustand zurück. Wichtige Termine und andere Dinge, die man nicht vergessen möchte, sollten jetzt aber lieber in einem Kalender notiert werden.





svh

 
  

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Veröffentlicht von
am 20/07/2011
Die Lesernote:1.2/5 
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Inhaltsverzeichnis 15. SSW (Schwanger­schafts­woche)
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