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Das ist die 33. SSW (Schwanger­schafts­woche) auf einen Blick

von Redaktion Veröffentlicht am 1. Januar 2016

Das passiert in der 33. Schwangerschaftswoche bei Mama & Baby ...

Ab der 33. Schwangerschaftswoche, mit der übrigens auch der 9. Monat der Schwangerschaft beginnt, hat die Schwangere alle zwei Wochen eine Vorsorgeuntersuchung anstatt wie bisher alle vier Wochen. Das Baby ist jetzt etwa 2.000 Gramm schwer und 44 Zentimeter lang.

Vorsorgeuntersuchungen

Bei jeder Vorsorgeuntersuchung wird die werdende Mutter gewogen, der Blutdruck gemessen und der Urin auf Eiweiß- und Zuckergehalt sowie auf Bakterien untersucht. Außerdem bestimmt der Frauenarzt mit einem kleinen Pieks in den Finger den Hämoglobingehalt im Blut, um einen möglichen Eisenmangel festzustellen. Die Gebärmutter wird abgetastet und ihre Lage festgestellt – im Verlauf der Schwangerschaft wächst die Gebärmutter und sitzt mit ihrem oberen Rand zur Geburt hin nahe den unteren Rippen. Gleichzeitig wird die Lage des Babys ermittelt, beispielsweise ob es bereits mit dem Kopf nach unten liegt. Außerdem werden die Herztöne des Babys mittels CTG kontrolliert.

Es gibt eine Differenz zwischen Schwangerschaftswoche und Alter des Babys: Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Die Rechnung hat sich bewährt, weil sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt. In der 33. SSW ist das Baby daher etwa 31 Wochen alt.

Das Baby in der 33. SSW

Zu Beginn des 9. Schwangerschaftsmonats, also in der 33. SSW, bringt das Baby bereits etwa 2.000 Gramm auf die Waage und misst ungefähr 44 Zentimeter. Es lagert jetzt mehr und mehr Fettgewebe unter seiner Haut ein. Seine Körpertemperatur liegt dank des Fettgewebes nun etwa ein Grad über der der Mutter.

Ist das Baby auf der Welt, wird das eingelagerte Fett dazu dienen, Wärme zu speichern und dem Neugeborenen Energie zu liefern. Denn in den ersten Tagen nach der Geburt trinken gestillte Neugeborene in der Regel nur ein wenig Vormilch. Diese wird, anders als die eigentliche Muttermilch, nur in kleinen Mengen gebildet, ist aber extrem nahrhaft. Erst einige Tage nach der Geburt hat die Mutter den sogenannten "Milcheinschuss". Dann steht dem Säugling ausreichend Muttermilch zur Verfügung. Bis dahin ist es nicht ungewöhnlich, dass Neugeborene Gewicht verlieren, und dank des eingelagerten Fetts ist es auch nicht bedenklich. Wichtig ist aber, dass das Geburtsgewicht etwa zwei Wochen nach der Geburt wieder erreicht wird.

In der 33. Schwangerschaftswoche wandern bei den meisten männlichen Babys die Hoden aus der Bauchhöhle in den Hodensack. Seltener, aber unbedenklich, geschieht dies erst nach der Geburt.

Im Verlauf der Schwangerschaft werden sich die Größe und das Gewicht des Babys immer individueller entwickeln. Die hier genannten Werte können deshalb nur Durchschnittswerte sein. Werdende Eltern sollten sich daher keine Sorgen machen, wenn die vom Frauenarzt ermittelten Werte von den hier genannten abweichen.

Die Mutter in der 33. SSW

Hat das Baby die werdende Mutter bis zur 33. SSW noch oft um den Atem gebracht, wird diese jetzt vermutlich entlastet. Denn um die 33. Schwangerschaftswoche beginnen die meisten Babys, tiefer ins Becken zu rutschen. Das entlastet das Zwerchfell, das Atmen fällt wieder leichter. Dafür bringt es andere Unannehmlichkeiten mit sich: Die Blase muss einen höheren Druck aushalten und die Schwangere muss wieder häufiger zur Toilette laufen.

Von der 33. SSW bis zur Geburt kann die werdende Mutter außerdem beobachten, dass ihr Bauchumfang noch einmal gut zulegt. Wer bislang davon verschont blieb, hat vermutlich jetzt mit Besenreisern oder Krampfadern und Wassereinlagerungen zu kämpfen. Schwangere sollten jetzt möglichst oft die Beine hochlegen und Kompressionsstrümpfe verwenden. Akupunktur kann Wassereinlagerungen zumindest vorübergehend mildern.

Wassereinlagerungen sollten aber auf keinen Fall auf eigene Faust bekämpft werden! Obst- oder Reistage, Entwässerungskuren, entwässernde Tees und andere Mittel sind zum einen überflüssig, zum anderen können sie auch eine Gefahr für die Entwicklung des Kindes darstellen.

Das Zeichnen

Während der Schwangerschaft verschließt ein Schleimpfropf, der mit Blut vermischt sein kann, den Muttermund. So werden beispielsweise Keime von der Gebärmutter ferngehalten.

Etwa ab der 33. Schwangerschaftswoche, oft aber auch erst während der Geburt, kann sich dieser Schleimpfropf lösen. Die werdende Mutter kann das als, manchmal blutigen, Ausfluss beobachten. Treten gleichzeitig regelmäßige, längere Wehen auf, kann das bereits die Geburt des Babys ankündigen. Die Schwangere sollte sich dann auf den Weg zur Geburtsklinik machen beziehungsweise ihre Hebamme verständigen.

Das Zeichnen muss aber nicht zwingend der Vorbote der unmittelbar anstehenden Geburt sein. Er kann sich auch durch die Vorwehen lösen, die noch nichts mit der eigentlichen Geburt zu tun haben sondern lediglich darauf vorbereiten. Wenn also das Zeichnen auftritt, Wehen aber noch ausbleiben, ist es noch Zeit bis zur Geburt des Babys.

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