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Das ist die 40. SSW (Schwanger­schafts­woche) auf einen Blick

von Redaktion Veröffentlicht am 1. Januar 2016

Das passiert in der 40. Schwangerschaftswoche bei Mama & Baby ...

Mit der 40. Schwangerschaftswoche endet hochoffiziell das letzte Trimester und damit die Schwangerschaft. Davon lässt sich das Baby natürlich nicht beeindrucken, es kommt zur Welt, wenn es soweit ist! Der normale Rahmen liegt hier bei zwei Wochen vor bis zwei Wochen nach dem errechneten Geburtstermin. In den meisten Fällen ist es darum nicht gleich nötig, die Geburt einzuleiten, wenn der errechnete Termin verstrichen ist.

Babys, die in der 40. SSW zur Welt kommen, sind durchschnittlich 51 Zentimeter lang und wiegen 3.400 Gramm. Schon lange sind diese Daten lediglich Mittelwerte. Denn die Werte, die der Arzt mithilfe des Ultraschalls erhebt, werden im Laufe der Schwangerschaft immer ungenauer und können nur noch anhand verschiedener Hinweise geschätzt werden, unter anderem, weil das Baby mit dem Ultraschall gar nicht mehr vollständig erfasst werden kann. Darum ist es normal, wenn die Werte des Kindes nach oben oder unten abweichen.

Es gibt eine Differenz zwischen Schwangerschaftswoche und Alter des Babys: Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Die Rechnung hat sich bewährt, weil sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt. In der 40. SSW ist das Baby daher etwa 38 Wochen alt.

Das Baby in der 40. SSW

Das Baby ist jetzt für die Geburt bereit. In der 40. Schwangerschaftswoche füllt es die Gebärmutter so sehr aus, dass nur noch wenig Platz für Fruchtwasser bleibt. Das Baby ist jetzt etwa 51 Zentimeter groß und 3.400 Gramm schwer und hat einen Kopfumfang von rund 35 Zentimetern.

Der Schädel des Babys besteht jetzt noch aus einzelnen Platten, die erst später miteinander verwachsen werden. So können sie sich während der Geburt gegeneinander verschieben und so den Umfang des Kopfes etwas verkleinern. Das erleichtert es dem Kind, durch den Geburtskanal zu rutschen. Dabei kann es schon mal passieren, dass das Neugeborene einen schiefen, leicht verformten Kopf hat. Doch keine Sorge: Das verwächst sich in den nächsten Monaten!

So erlebt das Baby die Geburt
Die Geburt ist auch für das Baby eine anstrengende Angelegenheit. Wenn es losgeht, zieht sich die Gebärmutter unter den Wehen von oben nach unten zusammen. Dadurch drückt sie das Kind stetig nach unten und durch den Muttermund, der sich unter dem Druck immer weiter öffnet. Für das Baby wird es jetzt immer enger, daher zieht es Arme und Beine nah an den Körper heran und macht sich möglichst klein.

Jede Wehe massiert das Baby kräftig und schiebt es tiefer und tiefer. Dabei ist das Ungeborene keineswegs untätig: Dank natürlicher Reflexe arbeitet es tüchtig mit. Es bewegt den Kopf hin und her und windet sich so durch den Geburtskanal. Gleichzeitig drückt es sich mit den Füßen von der Wand der Gebärmutter ab und schiebt so mit.

Am Ende muss das Baby sich im Becken um eine fast rechtwinklige Biegung herumwinden, dann endlich wird sein Kopf geboren – und bald danach rutscht das ganze Baby hinaus. Es kann zum ersten Mal tief einatmen und seine Lungen mit Sauerstoff füllen. Der erste Schrei ist nicht nur sein Hallo an die Welt, sondern sorgt dafür, dass sich die Oberflächen der Lungen, die bis jetzt noch zusammengeklebt haben, öffnen.

Das Baby ist auf der Welt!

Im Verlauf der Schwangerschaft werden sich die Größe und das Gewicht des Babys immer individueller entwickeln. Die hier genannten Werte können deshalb nur Durchschnittswerte sein. Werdende Eltern sollten sich daher keine Sorgen machen, wenn die vom Frauenarzt ermittelten Werte von den hier genannten abweichen.

Die Mutter in der 40. SSW

Wenn das Baby in der 40. Schwangerschaftswoche noch keine Anstalten macht, auf die Welt zu kommen, muss sich die werdende Mutter weiterhin in Geduld üben. Denn noch ist alles im normalen Rahmen. Der Arzt wird lediglich häufiger überprüfen, ob es dem Baby gut geht und ob noch genügend Fruchtwasser zur Verfügung steht.

Die werdende Mutter kann sich jetzt aber aktiv auf die Geburt vorbereiten. Wenn es nicht zu anstrengend ist, kann sie lange Spaziergänge machen und damit den Druck auf den Muttermund verstärken. Im Gegensatz zu einiger Zeit zuvor können jetzt auch warme Bäder die Wehen fördern, denn Geburtswehen nehmen durch Wärme zu. Ist das Baby bereit, zur Welt zu kommen, kann man so die Zeit bis dahin verkürzen.

Die werdende Mutter sollte aber nicht übertreiben, sondern sich weiterhin viel Ruhe gönnen, sonst verausgabt sie sich bereits vor der Geburt. Die Zeit nach der Geburt, das sogenannte Wochenbett, kann jetzt in aller Ruhe vorbereitet werden. So ist es beispielsweise sinnvoll, vorzukochen und portionsweise einzufrieren, damit später ohne viel Aufwand warme Mahlzeiten auf dem Tisch stehen können.

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