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Die Geburt steht kurz bevor: DAS sind 4 eindeutige Anzeichen!

von der gofeminin-Redaktion Veröffentlicht am 1. Mai 2017
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Gegen Ende der Schwangerschaft werden viele werdende Mamas nervös. Ist das Ziepen im Bauch schon eine erste Wehe? Diese Anzeichen deuten auf eine bevorstehende Geburt hin.

Nach 40 Wochen Schwangerschaft freuen sich alle Frauen auf die Geburt ihres Babys. Doch wann ist es endlich soweit? Und wie kann man echte Wehen von Übungswehen unterscheiden? Gerade beim ersten Kind sind die meisten Frauen unsicher. Achtet auf die folgenden Anzeichen. Wenn sie eintreten, steht die Geburt kurz bevor:

Das 1. Anzeichen etwa 4 Wochen vor der Geburt: das Absenken des Bauchs

Das Absenken des Bauchs ist das erste Anzeichen, das sich die Geburt ankündigt. Bei einem Großteil der werdenden Mamis senkt sich etwa vier Wochen vor der Geburt der Bauch ab, das Baby bringt sich in die Geburtsposition und sinkt kopfüber tiefer ins Becken. Der Bauch wird dabei hart und und die Schwangere spürt ein Ziehen im Rücken. Allerdings: Nicht alle Babys drehen sich, manche bleiben in Steißlage. Entsprechend senkt sich der Bauch auch nicht ab.

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Das 2. Anzeichen etwa 2-10 Tage vor der Geburt: das Zeichnen

Ein deutlich verlässlicheres Anzeichen für die Geburt ist der Abgang des Schleimpfropfes, was auch als Zeichnen bekannt ist. Der Schleimpfropf verschließt während der Schwangerschaft den Muttermund und verhindert, dass Keime hineingelangen. Durch das Öffnen des Muttermunds löst er sich und geht als weißliche Flüssigkeit ab, der auch etwas Blut beigemischt sein kann. In den meisten Fällen löst sich der Schleimpfropf ein, zwei Tage vor der Geburt, bei manchen Frauen jedoch auch schon zehn Tage vorher. Da Aussehen und Größe des Schleimpfropfs stark variieren können, bemerken nicht alle werdenden Muttis, wenn er abgeht.

Das 3. Anzeichen wenige Stunden vor der Geburt: der Blasensprung

Kurz bevor es wirklich losgeht, findet der Blasensprung statt. Das Reißen der Fruchtblase und das Austreten des Fruchtwassers sind ein sehr sicheres Anzeichen dafür, dass die Geburt startet. In den meisten Fällen setzen die Wehen in den nächsten Stunden ein, sofern sie nicht schon eingesetzt haben.

Übrigens: Nicht bei allen Frauen tritt ein großer Schwall Fruchtwasser aus. Reißt die Fruchtblase weit oben und liegt das Baby mit dem Kopf nach unten im Becken, verhindert der Kopf, dass die Flüssigkeit als Schwall austritt. Sie läuft dann eher langsam ab.

Letztes Anzeichen für die bevorstehende Geburt: das Einsetzen der Wehen

In den letzten Wochen vor der Geburt haben viele werdene Mamas Übungswehen, bei denen sich der Bauch schmerzhaft zusammenzieht. Gerade beim ersten Kind wissen sie oft nicht, ob es richtige Wehen sind und damit ein Anzeichen für die Geburt oder ob es noch eine Weile dauert.

Daran erkennt ihr richtige Wehen:
> Echte Wehen lassen nicht nach, wenn ihr eure Position verändert.
> Echte Wehen lassen in warmem Wasser nicht nach, wenn ihr euch z.B. in eine Badewanne mit warmem Wasser setzt.
> Echte Wehen werden stärker und intensiver, die Zeitabstände verkürzen sich.
> Echte Wehen strahlen nicht nur in den Unterleib aus, sondern auch in den Rückenbereich sowie den gesamten Bauchraum.

Weitere Anzeichen, die auf die Geburt hindeuten können

Neben Blasensprung, Zeichnen und den Wehen gibt es ein paar weitere Anzeichen, die für eine bevorstehende Geburt stehen. Manche Schwangere kämpfen mit Übelkeit und Durchfall. Andere klagen über Muskelzittern oder starke Rückenschmerzen. Diese Beschwerden müssen aber nicht auftreten.

Wann solltet ihr ins Krankenhaus?

Von den ersten Wehen bis zu dem Moment, in dem ihr euer Baby in den Armen haltet, können viele Stunden vergehen. Ihr müsst euch deswegen nicht bei den ersten Anzeichen der bevorstehenden Geburt auf den Weg ins Krankenhaus machen.

Fahrt auf jeden Fall ins Krankenhaus, wenn eure Fruchtblase geplatzt ist - egal, ob ihr schon Wehen habt oder nicht. Außerdem solltet ihr euch auf den Weg machen, wenn die Wehen im Abstand von fünf bis sieben Minuten kommen und sie länger als 20 Sekunden dauern.

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