Entbindung rund um die Welt
Die Geburt in anderen Kulturen

Die Symbolik von Nabelschnur und Plazenta

 

Plazenta und Nabelschnur spielen in vielen Kulturen eine große Rolle. - Die Symbolik von Nabelschnur und Plazenta
Plazenta und Nabelschnur spielen in vielen Kulturen eine große Rolle.
In der westlichen Kultur werden Plazenta
und Nabelschnur gleich nach der Geburt entsorgt. Doch in vielen anderen Kulturen sagt man ihnen übernatürliche Kräfte nach und verehrt sie in zahlreichen Riten.
 
Eine Schnur mit starker Heilkraft
In manchen Kulturen wird die Nabelschnur aufgrund ihrer nahrhaften Eigenschaften mit Pflanzensprösslingen zusammen eingegraben: zum Beispiel mit einer Palme oder einem Avocadobaum. Der Baum wächst mit den Jahren und man glaubt, dass man die Gesundheit des Kindes am Zustand der Pflanze erkennen kann.

Ein anderer Brauch besteht darin, die Nabelschnur als Glücksbringer aufzuheben:
In Indien oder Mexiko wird sie dem Kind umgehängt, in der Türkei versteckt man sie im Haus. Bei vielen Naturvölkern wird die Nabelschnur gegessen, um Koliken und andere Krankheiten zu heilen oder um ein Bindeglied für die Familie zu schaffen.

Die Kontrolle der Plazenta
In manchen Kulturen gilt die Plazenta als Zwilling des geborenen Kindes. Die übernatürliche Verbindung der beiden muss bewahrt und beherrscht werden.
In Mali glaubt man, dass die Plazenta das Kind schlecht gelaunt oder gar krank machen kann. Der Vater vergräbt die gewaschene und getrocknete Plazenta daher 
in einem Körbchen. In Kambodia wird die Plazenta in ein Bananenblatt eingewickelt, 
drei Tage lang neben das Neugeborene gelegt und dann im Boden vergraben. In einigen Regionen Südamerikas, in Korea und auf der Insel La Réunion wird die Plazenta gleich nach der Geburt verbrannt und damit buchstäblich unschädlich gemacht.




  
  

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Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 18/01/2011
Die Lesernote:2/5 
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