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Entbinden - aber wo?
Der richtige Geburtsort: Klinik, Geburtshaus oder zuhause?
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Geburtsklinik

 

Die Geburtsklinik ist die medizinisch sicherste Variante. - Geburtsklinik
Die Geburtsklinik ist die medizinisch sicherste Variante.
98% der Frauen entscheiden sich beim Geburtsort für das Krankenhaus, ein entscheidender Grund ist die medizinische Versorgung. Doch auch von Krankenhaus zu Krankenhaus gibt es große Unterschiede.

In Geburtskliniken ohne angeschlossene Kinderklinik sollten nur Schwangere ab der 36. Schwangerschaftswoche und ohne zu erwartende Komplikationen entbunden werden. Dies trifft auf 90% der Gebärenden zu. Sollte es zu unvorhersehbaren Komplikationen kommen, werden Mutter und Kind in ein sogenanntes Perinatalzentrum verlegt. So heißen Einrichtungen speziell für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen.

Bei etwa 10% der Schwangeren kommt es während der Geburt zu Komplikationen - sie sollten daher in einem solchen Zentrum entbinden. Je nach Risiko wird ein bestimmtes Level empfohlen.

Perinatalzentrum Level I
  • Leitung durch Neonatologen
  • Räumlich miteinander verbundene Entbindungsstation, Operationssaal, und Neugeborenen-Intensivstation mit mindestens sechs Plätzen, ständige Arztbereitschaft.
Perinatalzentrum Level II
  • Ähnliche Anforderungen wie bei I, aber lediglich vier Intensivplätze für Neugeborene.
Perinatalzentrum Level III
  • Einrichtungen mit Beatmungsplätzen für kindliche Notfälle, aber keine Intensivstation.
Bei Komplikationen müssen Mutter und Kind nicht getrennt werden.
Bei Komplikationen müssen Mutter und Kind nicht getrennt werden.
Beginnen Sie frühzeitig, sich über die umliegenden Möglichkeiten zu informieren. Krankenhäuser bieten Informationsabende an, die einen guten Einblick in die Leistungen und die Atmosphäre der Klinik geben. Vielerorts können Sie sich auch außerhalb dieser Termine nach telefonischer Abstimmung nur den Kreißsaal und die Wochenstation zeigen lassen. Nutzen Sie den Besuch vor Ort für alle Fragen, die Ihnen auf dem Herzen liegen.

Bei der Auswahl Ihrer Geburtsklinik sollten Sie folgende Überlegungen mit einfließen lassen:
  • Ist eine Kinderklinik angeschlossen?
  • Gibt es eine Intensivstation für Neugeborene?
  • Ist eine ambulante Entbindung möglich?
  • Ist der Anfahrtsweg einigermaßen stausicher?
  • Kann man den Kreißsaal besichtigen?
  • Ist der Kreißsaal gut ausgestattet, zum Beispiel mit großem Sitzball, rundem Bett, Gebärschemel, Seil zum Festhalten?
  • Gibt es eine Stillberatung?
  • Werden alternative Methoden zur Geburtserleichterung angeboten?
  • Wie ist die Wochenstation: Geräumige Zimmer mit eigenem Bad? Wie viele Mütter pro Zimmer? Gibt es eventuell Familienzimmer?
Spätestens ab der 30. Schwangerschaftswoche sollten Sie Kliniken anschauen und sich im Krankenhaus Ihrer Wahl anmelden. Manche Kliniken in Großstädten haben so volle Wartelisten, dass Anmeldungen bereits in den ersten Schwangerschaftswochen erfolgen müssen. Fragen Sie am besten Ihren Frauenarzt beim ersten Gespräch nach den Kliniken in der Umgebung oder besprechen Sie sich mit Ihrer Hebamme - wenn Sie eine Beleghebamme gewählt haben, hat diese sogenannte Belegbetten in einer bestimmten Klinik und bietet in der Regel eigene Besichtigungsabende an.

Vorteile der Geburtsklinik
  • klinische Versorgungsmöglichkeit durch Ärzte und medizinische Geräte
  • viele Möglichkeiten zur Schmerzlinderung
  • eventuell Kinder-Intensivstation
  • kein Verlegen im Notfall und nach der Geburt
  • Erholungsmöglichkeiten nach der Geburt
Nachteile der Geburtsklinik
  • Klinik-Atmosphäre
  • Ärzte und Hebammen vorher meist nicht bekannt
  • eventueller Personalwechsel während der Geburt
  • wenig Möglichkeiten alternativer Schmerzmittel




  
  

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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 04/10/2010
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