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Elternführerschein: Wickeln, Baden, Pflegen lernen

 

Wenn das erste Baby unterwegs ist, stehen viele Eltern total überfordert vor einem Berg von Fragen:

 - Elternführerschein: Wickeln, Baden, Pflegen lernen
Einweg- oder Stoffwindeln? Gitterbett oder Stubenwagen?
Bade-Eimer oder Badewannensitz? Welche Medikamente müssen für das Baby in die Hausapotheke?

Ein Säuglingspflegekurs ist dazu da,
offene Fragen zu klären und den Eltern alles beizubringen, was sie wissen müssen, um den Krümmel ein paar Tage nach der Entbindung beruhigt mit nach Hause zu nehmen: Anschaffungen für das Baby, die richtige Ernährung (Stillen, Fläschchen, Einführung von Beikost), Schlafverhalten, Umgang mit schreienden Babys, Impfkalender und der Ablauf der U-Untersuchungen.

Neben den grundlegenden Erste-Hilfe-Gesten wird auch erklärt, wie man mit typischen Kinderkrankheiten umgeht (Fieber, Erbrechen, Durchfall).

Außerdem erfahren die Eltern, welche Entwicklungsstadien das Baby im ersten Jahr durchläuft (Wann kann ein Baby den Kopf selber halten? Wann behält es seine Augenfarbe? Wann kann es sitzen? Wann beginnt es zu lachen?...). Dann dürfen "Mama und Papa" die typischen Pflegerituale mit einer Babypuppe üben: Halten, Tragen, Wickeln, Baden, Anziehen, Stillpositionen. Zum Schluss bekommen die Eltern ein Teilnahme-Zertifikat überreicht (scherzhaft auch Elternführerschein genannt), das man gleich stolz ins Babyalbum einkleben kann.

Die Vorteile
Im normalen Geburtsvorbereitungskurs bleibt oft keine Zeit, die richtigen Handgriffe zu lernen, um den kleinen Krümmel richtig zu umsorgen, insofern ist ein Säuglingspflegekurs ab der 30. Schwangerschaftswoche nur zu empfehlen. Durch die praxisnahe Vorbereitung auf den Babyalltag wird vermieden, dass sich die jungen Eltern nach der Geburt überfordert fühlen. Der Vater wird im Kurs aktiv eingebunden und beide Partner können sich in Ruhe auf das Leben als kleine Familie einstimmen. Besonders schön ist es, wenn mit dem Kurs eine Säuglingsstation besucht wird. Die Kurse werden fast überall von Hebammen, Geburtshäusern, Familienberatungsstellen oder vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) angeboten.

Die Nachteile
Der Kurs soll junge Eltern auf die erste Zeit mit dem Baby vorbereiten, ersetzt aber nicht den Kinderarzt, wenn im Umgang mit dem Säugling Fragen auftreten. Man kann natürlich auch nicht alle denkbaren Babyszenarien im Voraus durchspielen. Für Frauen, die schon ein oder mehrere Kinder haben, ist es uninteressant, mit einer Babypuppe das Wickeln oder Baden zu üben, selbst wenn das letzte Baby schon eine Zeit lang her ist. Für Mehrfach-Mütter, die sich auf den nächsten Nachwuchs vorbereiten möchten, empfiehlt sich daher eher ein spezieller Kurs für Mehrgebährende, in dem zum Beispiel auch über die Zusatzbelastung gesprochen wird, wenn man stillt und gleichzeitig auf zwei streitende Kinder aufpassen muss.

Der Erfahrungsbericht von "Sheyla1212":
"Also ich fand es gut! Man hat doch so einiges erfahren.... wir haben auch die ganzen U1... Untersuchungen durchgenommen, besprochen was sie direkt nach der Geburt mit dem Baby machen usw. Im praktischen Teil haben wir die "Baby"-Puppen gebadet (in der Wanne oder im Eimer..), gewickelt und angezogen... wie das Wickeln und Anziehen geht wusste ich auch schon, hab genügend früher Babygesittet und auch die Kinder von meinen Cousinen gewickelt/angezogen... aber da waren echt manche dabei die sich "doof" angestellt haben... die nicht wussten wie sie den Body anziehen müssen usw... Das mit dem Baden fand ich auch gut, in der Wanne kann man es sich ja denken wie man das macht, aber in dem Eimer net, ist echt süß!!!".

Witziger Buchtipp:
- "Das Baby: Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung" von Louis und Joe Borgenicht, erschienen im Sanssouci Verlag.

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Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 20/09/2009
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