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Geburtsvorbereitung: Viele Wege führen zum Ziel

 

 - Geburtsvorbereitung: Viele Wege führen zum Ziel


Musik hören ist eine entspannende Methode, um sich zu Hause in aller Ruhe auf die Geburt vorzubereiten. Es muss nicht unbedingt klassische oder sanfte Musik sein, hören Sie einfach das, was Ihnen gefällt. Es ist allerdings erwiesen, dass Embryos tiefe Töne besser wahrnehmen.

Ab der 22. Schwangerschaftswoche kann Ihr Kind Ihre Stimme erkennen und bekommt seine akustische Umgebung mit. Im Mutterleib geht es ganz schön laut zu: Die äußeren Geräusche dringen gedämpft zum Kind vor und mischen sich mit dem Dauerlärm des mütterlichen Körpers (Herzschlag, pulsierendes Blut, und sogar Magenknurren...). Wenn Sie wissen möchten, was das Ungeborene im Mutterleib hört, empfehlen wir Ihnen die CD „Klänge vor der Geburt“ von Pampers. Eine weitere Möglichkeit, die Beziehung zum Baby zu stärken, ist das Abhören der Baby-Herztöne (z.B. mit den Abhörgeräten Angelsounds, Bebe Sound oder Babywatcher) .

Ab dem 5. Monat werden außerdem spezielle Singkreise für Schwangere angeboten, in denen werdende Mütter gemeinsam singen und musizieren. Von frühkindlicher Musikerziehung zu sprechen wäre sicherlich übertrieben. Der Gesang soll vielmehr dabei helfen, Ängste zu lösen und in gesungene Silben umzuwandeln, die das Kind stimulieren (ähnlich wie beim Mantra-Gebetsgesang in fernöstlichen Religionen).

Die Vorteile
Bei den Gesangsübungen lernt man, den Atem anzuhalten, tief Luft zu holen und sich seine Luftreserven gut einzuteilen. Die Bauchatmung ist später für die Entbindung sehr nützlich, um das Baby während der Wehen mit genügend Sauerstoff zu versorgen und um den Schmerz "wegzuatmen". Das Schwangeren-Singen fördert die Konzentrationsfähigkeit, trainiert die Stimme, verstärkt die Bauchmuskulatur und macht das Becken gelenkiger. Da das Gesangstraining oft mit Lockerungsübungen verbunden ist, werden auch Verspannungen gelöst und Rückenbeschwerden gelindert. Natürlich wird Ihr Baby durch das Summen und Singen auch zunehmend mit Ihrer Stimme vertraut gemacht, was das kindliche Urvertrauen stärkt.
Singen ist also eine gute Methode, um schon vor der Geburt eine musikalische Mutter-Kind-Beziehung aufzubauen. Die Melodien oder Lieder, die Sie während der Schwangerschaft gehört oder gesungen haben, sollen nach der Geburt dabei helfen, den Säugling zu beruhigen und in den Schlaf zu wiegen.

Die Nachteile
Musik hören tut Mutter und Kind gut, hat also keine Nachteile. Man braucht auch nicht unbedingt eine große Ausstattung (Instrument, Radio), denn singen, summen und trommeln kann man überall. Beim Gesangstraining wird der Partner nicht mit einbezogen. Neuerdings werden aber auch Kurse angeboten, in denen beide Eltern für ihr Kind singen. Es gehört natürlich auch eine gewisse Portion Mut dazu, sich selbst singen zu hören. Aber Sie müssen sich ja nicht unbedingt für die nächste Casting-Show im Fernsehen anmelden :-)

Der Erfahrungsbericht von Maddie, 29:
"Ich wollte mich auf keinen Fall wie eine Kranke fühlen und etwas Abstand von der rein medizinisch-technischen Sichtweise der Geburt gewinnen. Meine Schwangerschaft sollte ein harmonischer und glücklicher Lebensabschnitt sein. Das Wehensingen hat mir dabei geholfen, meinen Körper bewusster wahrzunehmen. Im Kreißsaal habe ich mich daran erinnert, dass die tiefen Töne auf den Unterleib wirken und dass die hohen, schrillen Töne die Verspannungen lösen. Hört sich komisch an, aber es hat mir die Wehenarbeit unheimlich erleichtert und mich dazu angespornt, weiterzumachen.“

Buchtipps:
"Atmen, singen, gebähren" von Dr. Leboyer, erschienen im Walter Verlag (mit Atem- und Stimmübungen für eine schmerzfreie Geburt). 
- "Im Dialog mit dem Ungeborenen: Wie Sie schon während der Schwangerschaft mit Ihrem Baby in Kontakt kommen können" von Theresia Maria de Jong, erschienen im Via Nova Verlag.




  
  

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Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 20/09/2009
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