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DIESE Bilder beweisen, wie besonders eine Lotusgeburt ist

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 30. Mai 2017
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Immer mehr Frauen wollen, dass ihr Kind ganz natürlich von der Nabelschnur getrennt wird.

Bereits kurz nach der Geburt wird in der Regel dem Papa oder der Mama eine Schere in die Hand gedrückt mit der Ansage, man möge doch jetzt bitte die Nabelschnur durchtrennen. Jahrelang gehörte das zu einer (klinischen) Geburt dazu. Doch mittlerweile wollen immer mehr Frauen, dass das Baby ganz natürlich von der Nabelschnur getrennt wird.

Bei einer so genannten Lotusgeburt wird das Neugeborene nicht von der Nabelschnur getrennt, sondern bleibt solange mit der Plazenta verbunden, bis die Nabelschnur auf ganz natürlich Weise abfällt. Meist ist das irgendwo zwischen 3 bis 10 Tage nach der Geburt.

Nach dem Auspulsieren der Nabelschnur, wird die Plazenta gereinigt und kann nun natürlich trocknen. Dafür wird sie entweder in eine spezielle Tasche gelegt, auf ein sauberes Tuch oder Handtuch oder in einen anderen Behälter (den man vorher auch selbst fertigen kann). Die Plazenta wird dann mit Kräutern, Salz und/oder Lavendelöl bestreut, um sie in gutem Zustand zu behalten. Jeden Tag muss sie mit frischem Salz und Kräutern bestreut werden, um den Trocknungsprozess zu unterstützen - und damit sich keine eigenartigen Gerüche bilden können.

Vorteile einer Lotusgeburt

​Die Vorteile der Lotusgeburt liegen für ihre Befürworter auf der Hand: Zum einen wird dem Baby der Einstieg ins Leben so sanft wie möglich gemacht.

Das Baby fühle sich viel länger "verbunden" und nicht unsaft ins Leben geschubst. Zum anderen sei eine Lotusgeburt auch für die mütterliche Psyche einfacher zu verarbeiten, denn der Moment zwischen Schwangerschaft und Geburt wird noch etwas länger herausgezögert.

Außerdem sorge eine Lotusgeburt dafür, dass das Baby, wenn es noch immer mit der Nabelschnur und dem Mutterkuchen verbunden ist, weniger herumgereicht wird. Besucher seien achtsamer und bedachter darauf, das Kind wirklich einmal halten zu wollen. Das wiederum schütze das Neugeborene besonders vor möglichen Infektionen.

Ganz einfach und ungefährlich ist die Lotusgeburt jedoch nicht. Denn wenn die Plazenta nicht gut "umsorgt" ist, können sich Bakterien bilden und die Gesundheit des Babys belasten. Auch die Spannung zwischen dem späteren Nabel des Kindes und dem Mutterkuchen kann zu Problemen führen.

Wenn ihr euch also für eine Lotusgeburt interessiert, sprecht am besten mit eurer Hebamme darüber. Erkundigt euch, wo ihr eine Lotusgeburt haben könnt. Fragt vor der Anmeldung zur Geburt in der Klinik nach, ob eine Lotusgeburt auch da unter Umständen möglich ist.

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