Entbindung mit oder ohne Betäubung?
PDA-Geburt: Pro und Contra
  
Periduralkatheter
In diesem Artikel

Periduralkatheter


Der Periduralkatheter:
Der Anästhesist führt nun durch die hohle PDA-Nadel einen Periduralkatheter (PDK) ein und verabreicht der Patientin durch das ca. 1 Millimeter dünne Röhrchen ein Schmerzmittel. Knappe 20 Minuten später tritt die Schmerzlinderung ein.

Der Periduralkatheter-Schlauch bleibt während der gesamten Dauer der Geburt liegen, die Kanüle wird hingegen wieder entfernt. Wenn die Schmerzen zu stark werden, kann der Anästhesist ein Schmerzmittel nachspritzen bzw. die Dosis erhöhen. Der Periduralkatheter kann bei Bedarf auch für eine nicht vorhergesehene Kaiserschnittgeburt verwendet werden. Das Schmerzmittel der Periduralanästhesie wirkt ungefähr nach 20-30 Minuten.

Die „Loss of Resistance“-Methode 
Die häufige Angst, dass mit der PDA-Nadel das Rückenmark verletzt wird, ist unbegründet, da der Arzt den Periduralraum mit der so genannten Widerstands-Verlust-Methode präzise auffinden kann, ohne das dahinterliegende Rückenmark zu berühren: Er setzt beim Einführen der Kanüle gleichzeitig eine (mit Luft oder Kochsalzlösung gefüllte) Spritze auf, deren Kolben sich anfangs nur mit starkem Druck vorschieben lässt, da Muskeln und Bänder „im Weg sind“. Sobald der Periduralraum erreicht ist, verschwindet der Widerstand schlagartig und der Arzt weiß, dass er nun an der richtigen Stelle ist.

Lesen Sie weiter: Was spricht für eine PDA-Geburt?


Foto: Seraphine


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Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 21/02/2010
Die Lesernote:1/5 
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Inhaltsverzeichnis Periduralanästhesie

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