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Schwangerschaftsdiabetes: Infos & Tipps

Von einem Schwangerschaftsdiabetes sind in Deutschland nur rund 3-5 % der Schwangeren betroffen. - Schwangerschaftsdiabetes: Infos & Tipps
Von einem Schwangerschaftsdiabetes sind in Deutschland nur rund 3-5 % der Schwangeren betroffen.
Für viele Schwangere ist es ein Schock, wenn der Arzt einen Schwangerschaftsdiabetes feststellt. Was genau heißt das für das ungeborene Kind? Und für die Schwangere selbst? Wir erklären, was es mit dem Schwangerschaftsdiabetes auf sich hat, wie er entsteht, was Sie dagegen unternehmen können und ob er von alleine wieder verschwindet.

So erkennen Sie Schwangerschaftsdiabetes
Hinter einem Schwangerschaftsdiabetes versteckt sich ein hormonell bedingt erhöhter Blutzuckerspiegel der werdenden Mutter. Der entsteht bei etwa drei bis acht Prozent aller Schwangerschaften, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausreichend Insulin produziert. Das Insulin wird benötigt, um den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren.

Ein Schwangerschaftsdiabetes tritt in der Regel ab dem siebten Schwangerschaftsmonat auf und verschwindet meist nach der Geburt des Kindes von alleine. Leider äußert sich die Erkrankung nicht mit typischen Symptomen. Deswegen bieten Frauenärzte ab der 24. Schwangerschaftswoche einen Zuckerbelastungstest an, der den Blutzuckerspiegel kontrolliert und so einen vorliegenden Schwangerschaftsdiabetes aufdeckt.

Es gibt bestimmte Faktoren, die die Entstehung eines Schwangerschaftsdiabetes begünstigen. Dazu gehören unter anderem Übergewicht, eine falsche Ernährungsweise sowie Diabetes mellitus in der Familie. Ist bei Ihnen schon einmal ein Schwangerschaftsdiabetes aufgetreten, dann haben Sie ein Risiko von 50 Prozent, dass Sie bei einer weiteren Schwangerschaft erneut daran erkranken.

Lassen Sie sich auf Schwangerschaftsdiabetes testen, damit Ihr Baby gesund zur Welt kommt.
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Die Risiken eines Schwangerschaftsdiabetes
Wird ein Schwangerschaftsdiabetes nicht oder zu spät behandelt, kann es beim Neugeborenen zu Auffälligkeiten kommen. Viele dieser Kinder sind sehr schwer und wiegen bei der Geburt über 4500 Gramm. Vielen neigen auch als Erwachsene zu Übergewicht. Und jedes dritte Kind erkrankt bis zum 30. Lebensjahr an Diabetes mellitus.

Weitere Komplikationen durch Schwangerschaftsdiabetes sind nicht fertig ausgereifte Organe beim Neugeborenen, etwa Herz und Lunge. Außerdem steigt das Risiko einer Fehlgeburt und die Sterblichkeitsrate der Kinder ist nach der Geburt erhöht.

Die richtige Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes
Hat der Arzt einen Schwangerschaftsdiabetes festgestellt, dann reicht es bei den meisten Frauen, wenn sie ihre Ernährung umstellen. Das heißt konkret, Sie müssen darauf achten, wie viele und welche kohlenhydratreichen Lebensmittel Sie essen. Zu den kohlenhydratreichen Lebensmitteln zählen alle Getreideprodukte wie Cornflakes, Müsli, Brot, aber auch Reis und Nudeln. Süßigkeiten, Kuchen, Chips oder Eis gehören ebenfalls dazu.

Verzichten sollten Sie bei einem Schwangerschaftsdiabetes in jedem Fall auf alle zuckerreichen Lebensmittel wie Schokolade und Bonbons. Nach dem Verzehr steigt der Blutzuckerspiegel sehr schnell und stark an. Doch auch Weißmehlprodukte wie Weißbrot, helle Nudeln oder Parboiledreis sorgen für einen hohen Blutzuckerspiegel. Hier sollten Sie stattdessen die Vollkornvariante bevorzugen. Die hat einen deutlich geringeren Einfluss auf den Zuckergehalt im Blut.

Reicht eine Ernährungsumstellung nicht aus, dann müssen Sie bis zum Ende der Schwangerschaft Insulin spritzen, um Ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren.

Schwangerschaftsdiabetes vorbeugen
Gegen Risikofaktoren wie Diabetes in der Familie können Sie nicht viel ausrichten. Doch Sie reduzieren das Risiko einer Entstehung von Schwangerschaftsdiabetes deutlich, wenn Sie Übergewicht vermeiden und auf Ihre Ernährung achten. Gerade während einer Schwangerschaft ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten sowie wenig fett- und zuckerreichen Lebensmitteln wichtig.


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db

  

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Veröffentlicht von
am 13/06/2012
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