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Schwangerschaft: Was tun gegen schwere Beine?

Linda Chevreuil
von Linda Chevreuil Veröffentlicht am 19. Juni 2009

Schwere Beine Die Gewichtszunahme und der Druck der Gebärmutter auf die großen Bauchadern begünstigen das Auftreten von schweren Beinen in der Schwangerschaft.

Die Beschwerden äußern sich konkret durch ein unangenehmes Schweregefühl, Schmerzen, Krampfadern und Ödeme in den unteren Gliedmaßen.

Die Behandlung zielt vor allen Dingen darauf ab, eine Blutstagnation und die dafür verantwortlichen Faktoren zu vermeiden. Unter anderem: zu langes Stehen, Hitze, zu warme Bäder und einengende Kleidung.

Ein paar Tipps, damit die Beine wieder leichter werden:
- Wenn Sie sehr flache Füße haben, ziehen Sie Schuhe mit einem kleinen Absatz (am besten 3-4 cm) an.

Wenn Sie hingegen stark gewölbte Füße haben, sollten Sie lieber flache Absätze tragen. Das ermöglicht einen besseren Blutrückfluss zum Herzen.

- Vermeiden Sie langes Stehen und Auf der Stelle Treten.

- Verbannen Sie zu enge Schuhe und Socken, die die Blutzirkulation behindern. Die Beine sollten auch nicht der Hitze ausgesetzt werden: Sonnenbaden, Sauna, warme Bäder oder Epilation mit warmem Wachs... sind tabu.

- Schlafen Sie mit (10-15 cm) erhöhten Beinen, um den Blutrückfluss zu erleichtern.

- Spezielle Schwangerschafts-, Kompressions- oder Stützstrümpfe sind ebenfalls sehr nützlich, da sie am Knöchel, wo sich das Blut häufig staut, einen besonders starken Druck ausüben.

- Duschen Sie Ihre Beine täglich mit kaltem Wasser ab.

- Gehen Sie (wenn möglich) täglich eine halbe Stunde in zügigem Tempo spazieren und atmen Sie dabei tief durch. Wenden Sie eine ganz einfache Übung an:

Legen Sie sich mit aufgestellten Beinen auf den Rücken, strecken Sie das rechte Bein durch und führen Sie mit der Fußspitze ungefähr 10 Kreisbewegungen durch. Wechseln Sie das Bein und wiederholen Sie die Übung auf der linken Seite.

- Homöopathie ist für die Gesundheit von Mutter und Kind unbedenklich und lindert das Schweregefühl in den Beinen.

Wann muss man zum Arzt gehen?
Wenn eine Wade oder eine Krampfader anschwillt, rot und schmerzhaft wird, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt oder Ihre Hebamme aufsuchen. Denn das kann auf eine beginnende Venenentzündung (Phlebitis) hindeuten.

von Linda Chevreuil

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