Die ersten Anzeichen
Wehen – Start oder Fehlalarm?
  
Geburtswehen
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Geburtswehen


Wann: Geburtswehen treten ab der 37. Schwangerschaftswoche auf.
Wenn Sie lange vor dem Geburtstermin Geburtswehen haben, sollten Sie sofort zum Arzt gehen, um eine Frühgeburt zu vermeiden.

Was: Die Geburtswehen leiten die Geburt ein. Durch Kontraktionen der Gebärmutter wird das Baby nach und nach durch den Geburtskanal geschoben, der Gebärmutterhals verkürzt sich (er "verstreicht") und der Muttermund öffnet sich bis zu den nötigen 10 Zentimetern. All diese Vorgänge benötigen enorme Kräfte und lassen viele Frauen an ihre Grenzen stoßen. Sie erfordern sehr viel Willenskraft und Konzentration von der Gebärenden.

Geburtswehen empfindet jede Frau anders. Manche beschreiben sie als ähnlich den Regelschmerzen, andere als enormes Drücken oder Stechen im Rücken.

Wie häufig: Geburtswehen treten in immer häufigeren Intervallen auf, dies bezieht sich aber auf den gesamten Geburtsvorgang und die Wehen können auch mal eine Zeitlang enger und dann wieder mit mehr Abstand auftreten. Wenn es ernst wird, kommen Geburtswehen in 2-3-minütigem Abstand und können bis zu 90 Sekunden andauern.

Was tun: Der Zeitpunkt, wann Sie sich in ein Krankenhaus oder Geburtshaus begeben sollten, hängt von Ihrem Gefühl ab. Manche Frauen möchten sich möglichst früh in sicheren Händen wissen, andere möglichst lange zu Hause bleiben. Wenn Sie unsicher sind, fahren Sie ruhig los, es ist nichts Schlimmes dabei, wenn Sie wieder nach Hause geschickt werden.

Sofort ins Krankenhaus fahren sollten Sie, wenn

  • eine starke, hellrote Blutung auftritt. Es könnte eine vorzeitige Plazentaablösung auftreten.
  • die Fruchtblase gesprungen ist. Vor dem Geburtstermin stellt der Frauenarzt fest, ob das Baby fest im Becken liegt. Ist dies nicht der Fall, muss die Schwangere bei einem vorzeitigen Blasensprung liegend ins Krankenhaus transportiert werden, denn es besteht die Möglichkeit, dass sonst das Baby nach Abgang des Fruchtwassers mit dem Kopf die Nabelschnur abklemmt.
  • die Wehen regelmäßig alle fünf Minuten oder öfter kommen.
Bei den Geburtswehen dürfen Sie noch nicht pressen, sondern sollten versuchen, möglichst entspannt weiterzuatmen. Auch wenn Sie Atemübungen als albern empfingen - gezieltes Ausatmen ist sehr gut, um für Entspannung zu sorgen, sonst konzentrieren Sie sich zu sehr auf den Schmerz und verkrampfen automatisch.


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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 23/06/2010
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