Die ersten Anzeichen
Wehen – Start oder Fehlalarm?
  
Pressen wider Willen
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Pressen wider Willen


"Ich haderte noch mit mir, ob ich doch eine PDA bräuchte, als die Hebamme sagte: 'Jetzt kommt es gleich.' Und dann kamen die Presswehen. Puh! Was für eine unglaubliche Kraft! Ich fühlte mich wie ein einziger Druckkessel, der einen Medizinball durch ein Golfloch befördern soll. Das Allerletzte, wonach mir war, war zusätzlich zu pressen.

'Jetzt pressen!' rief die Hebamme. Aber ich hatte das Gefühl, ich platze, wenn ich das tue. Als die Wehe vorbei war, behauptete die Hebamme, ich hätte das super gemacht, ich müsse jetzt noch ein paar Mal mitmachen, dann wäre alles vorbei. Mit mir ist es dann auch vorbei, dachte ich noch, und schon kam die nächste Wehe mit solch einer Wucht, dass ich an gar nichts mehr denken konnte. Außer an einen Medizinball und ein Golfloch. Ich zwang mich zu drücken, und redete mir ein, wenn ich jetzt presse, habe ich es geschafft.

Noch zwei Mal musste ich mir dasselbe einreden, und nach vier Presswehen war unser Baby da. Und ich war nicht geplatzt. Nur ein bisschen gerissen. Unser kleiner Junge wurde mir an die Brust gelegt und mein Mann und ich genossen den Beginn dessen, was die schönste Veränderung unseres Lebens werden sollte.

Inzwischen ist übrigens alles verheilt und hat sich schön zurückgebildet und der Körper ist - auch im Intimbereich - wieder so, wie vor der Geburt.

Alles in allem fand ich, dass ich eine schöne Geburt erlebt habe. Es ging immer gut voran und auch wenn die Schmerzen heftig waren, so waren sie doch erträglich. Ich hatte mir vorgenommen, es so lange ohne PDA zu versuchen, wie ich es aushalte, ich hätte sie aber auch nicht komplett abgelehnt. Ich wollte einfach wissen, wie die Geburtsschmerzen wirklich sind und jetzt weiß ich es. Für mich war es so der beste Weg, doch das muss jede Frau für sich selbst wissen und sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie die Geburt so, wie sie kommt."


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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 23/06/2010
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