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Entwicklung Baby: 5. Woche, 2. Monat

Kleine Hautprobleme

Falls Sie auf den Wangen Ihres Babys kleine rote Pickel mit weißen Pünktchen entdecken, handelt es sich eventuell um die Neugeborenen-Akne.

Dieses harmlose Phänomen wird anscheinend durch die mütterlichen Hormone im kindlichen Organismus ausgelöst und verschwindet nach ein paar Wochen wieder von ganz alleine.

Um die Akne nicht zu verstärken, sollten Sie eine Zeit lange darauf verzichten, das Gesicht mit einer fetthaltigen Creme einzucremen.

- Beim so genannten Milchschorf bilden sich auf der Kopfhaut, an den Augenbrauen und manchmal auch am Körper eine gelbliche, schuppenartige Kruste, die stark juckt.

Trotzdem sollten Sie möglichst nicht daran kratzen Es gibt spezielle Milchschorf-Kämme, mit denen Sie den Schorf ganz sanft entfernen können.

- Wunde Stellen an Po und Oberschenkeln entstehen, wenn die Haut zu lange mit Stuhl und Urin in Berührung kommt. Daher wird die Hautirritation auch als Windeldermatitis bezeichnet.

Das Baby sollte in diesem Fall sehr oft gewickelt werden - möglichst nach jedem Stuhl oder Urin - damit die ohnehin schon gereizte Haut nicht in den Fäkalien liegt.

Verwenden Sie zum Säubern keine feuchten Baby-Pflegetücher, sondern nur Wasser und tragen Sie eine spezielle Wundschutzcreme auf.

Damit die Haut besser heilt, lassen Sie den Baby-Popo am besten so oft wie möglich an der frischen Luft. Wenn die Haut nicht abheilen will, kann es helfen, wenn Sie eine Weile auf Stoffwindeln umstellen.

Wann enden die schlaflosen Nächte?
Ihr Baby schläft noch nicht ganz durch?

Keine Sorge: In diesem Alter ist das nichts Ungewöhnliches.
 
Da hilft es auch nicht, das Fläschchen nachts zu streichen und Ihr Baby schreien zu lassen.

Helfen Sie Ihrem Baby stattdessen dabei, den Unterschied zwischen Tag und Nacht wahrzunehmen, damit es sich schrittweise daran gewöhnen kann. 

Schalten Sie tagsüber für den Mittagsschlaf oder für das Nickerchen zwischendurch das Licht aus, aber lassen Sie den Rollo nicht ganz herunter bzw. ziehen Sie die Vorhänge nicht ganz zu.
 
Ihr Kind muss merken, dass es draußen noch Tag ist. Im Winter können Sie Ihrem Liebling mit einer gedämpften Lichtquelle (Schlaflampe) signalisieren, dass außerhalb des Kinderzimmers weiterhin ein aktives Leben herrscht.

Am Abend sollten Sie das Kinderzimmer gut abdunkeln (im Sommer sind die Tage länger!).

Ein Kind ins Bett zu bringen ist ein richtiges Ritual: Kuscheln Sie mit Ihrem Schatz, reden Sie ihm sanft zu, singen Sie ein Gute-Nacht-Lied und verlassen Sie das Zimmer stets ganz leise.
 
Ihr Kind wird nach und nach verstehen, dass jetzt die Nacht beginnt.

Falls Ihr Baby trotz aller Mühen nicht einschläft, ist etwas nicht in Ordnung.

Das Weinen kann unterschiedliche Ursachen haben: Hunger, Durst, Fieber, Koliken, ein schmerzhafter Rückfluss von Verdauungssäften, ein wunder Babypopo, Atmungsschwierigkeiten ...

Fragen Sie bei anhaltenden Einschlafstörungen Ihren Kinderarzt um Rat.



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