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Entwicklung Baby: 6. Monat

Sicherheit zu Hause

Ihr Baby bewegt sich viel. Doch selbst im Sitzen ist das Gleichgewicht noch nicht stabil.

Manche Babys beginnen bereits zu krabbeln und möchten alles in den Mund stecken.

Spätestens jetzt sollten Sie im ganzen Haus für Sicherheit sorgen, damit Ihrem Kind nichts passieren kann!

Beugen Sie jeglichem Sturzrisiko vor und schützen Sie Ihr Kind vor potentiell gefährlichen Gegenständen.
 
Die Sicherheits-Checkliste:
- Stellen Sie keine Möbel neben oder unter ein Fenster. Das Baby könnte schnell versuchen hinauf zu krabbeln. 

Ein niedriges Fenster oder eine Balkontür kann mit einem Schutznetz oder einer maßgefertigten Plexiglasplatte geschützt werden.

Ihr Baby ist sich der Gefahr nicht bewusst und wird schnell versuchen, sich aus Neugier dem Fenster  zu nähern.

- Installieren Sie eine Steckdosensicherung: Wenn der Stecker herausgezogen wird, verschließt sich die Steckdose automatisch.

- Die Möbel sollten möglichst runde Ecken haben und nicht aus harten Materialien gefertigt sein (bei Metall besteht Verletzungsgefahr).

Ecken oder scharfe Kanten können mit einem Plastikschutz versehen werden.

- Verstecken Sie Kabel (z.B. bei Tischlampen oder Stereoanlagen), damit diese nicht in greibarer Kinderhöhe sind.

- Bewahren Sie Putzmittel und Medikamente außer Reichweite auf, am besten in einem verschließbaren Schrank.

Lassen Sie Reinigungsmittel oder sonstige giftige Produkte niemals frei herumstehen, auch nicht in einem „verschlossenen Raum“.

Wenn die Tür kurzzeitig offen steht, kann Ihr Baby schnell hinein krabbeln. 

- Auch in puncto Sicherheit gibt es eine Früherziehung: Erklären Sie Ihrem Kind,  dass es die Steckdosen nicht anlangen darf oder nicht an den Kabeln ziehen soll.

Mit der Zeit wird es verstehen, was erlaubt ist und was nicht.

Beikost 
Falls Sie mit dem Zufüttern begonnen haben, können Sie Ihrem Kind schrittweise mit neuen Geschmacksrichtungen vertraut machen.

Die Beikost-Fütterung beginnt mit Obstgläschen, püriertem Gemüse, klein gemixtem Fleisch oder Fisch sowie Babybrei (Grieß, Hafer, Reis …).

Am besten eigent sich Pastinake (Hammelmöhre). Sie ist süß, aber stößt den Kleinkindern nicht so sehr auf wie Karotte.

Immer pro Woche eine neue Geschmacksrichtung probieren (z. B. 1. Woche Pastinake, 2. Woche Karotte usf.).
 
So merken Sie auch schnell, ob Ihr Kind irgendwelche Allergien entwickelt.

Zucker- und fetthaltige Lebensmittel wie Schokolade oder Kekse sollten solange wie möglich vermieden werden.



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