Der neue Alltag mit dem Baby
Braucht Ihr Baby nachts ein Fläschchen?
Normalerweise nicht:
Ihr Baby müsste mittlerweile schon ganz durchschlafen und nicht mehr von einem Hungergefühl geweckt werden.
Falls Sie nachts aufwachen, weil Ihr Baby weint, stehen Sie nicht sofort auf und warten Sie ein wenig: vielleicht schläft Ihr Baby von alleine wieder ein und hält bis zum frühen Morgen durch.
Zurück in den Job oder zu Hause bleiben?
Beide Entscheidungen sind völlig legitim. Wenn Sie sie sich selbst um Ihr Baby kümmern möchten und es sich finanziell leisten können, ist dies ebenso eine gute Entscheidung, wie wenn Sie ins Berufleben zurück möchten.
Ein Baby will rund um die Uhr versorgt werden. Vollzeitmutter zu sein ist wie der Name schon sagt ein Vollzeitjob. Wie bei jeder Arbeit sollten Sie daher Pausen einplanen – im Büro würden Sie dies schließlich auch tun:
Kaffeetrinken mit Freunden, mit dem Baby in der Bauchtrage eine Ausstellung besichtigen...
Wenn Sie nach der Babypause wieder arbeiten möchten, ist es wichtig, den Wiedereinstieg in den Job rechtzeitig vorher zu planen und sich zu überlegen, wie die Elternzeit aufgeteilt wird (wie lange, wer, geteilte Elternzeit usw.).
Während der Elternzeit sollten Sie auf jeden Fall Kontakt halten - zu Kolleginnen, Vorgesetzten und auch z.B. Vertretungen übernehmen.
Auch fachlich sollten Sie auf der Höhe bleiben und Fortbildungen besuchen oder durch den Kontakt zum Arbeitsplatz die eigenen Kenntnisse auffrischen.
Verschiedene (neue) Arbeitszeitmodelle sollten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern.
Dazu gehören z. B. Teilzeit, allgemein familienfreundliche Arbeitszeiten, Arbeitszeitkonten, Zeitausgleich und Vergütungsmodelle bzw. Teilung von Stellen (Jobsharing).
Gut zu wissen
Kinderbetreuungskosten können steuerlich geltend gemacht werden.