Übelkeit

50 bis 80% der Schwangeren werden im 1. Trimester der Schwangerschaft von Übelkeit und Brechreiz heimgesucht.
Machen Sie sich keine Sorgen: Dieser Zustand währt nicht ewig und die Beschwerden hören zwischen der 16. und 20. Woche nach Ausbleiben der Regel auf.
Für diese Unpässlichkeiten scheint das Hormon HCG verantwortlich zu sein, das vom Mutterkuchen produziert wird.
Sie kennen es schon, denn es wurde im Schwangerschaftstest nachgewiesen.
Die HCG-Ausschüttung erhöht den Säuregehalt im Magen und verlangsamt das Verdauungssytem: Diese körperliche Umstellung bewirkt die meisten Übelkeits- anfälle.
Ein paar Tipps, um Übelkeit zu vermeiden
Natürlich gibt es kein Wunderheilmittel.
Die wichtigste Regel lautet: Der Magen sollte nicht zu leer und nicht zu voll sein. Daher wird dazu geraten, bei jeder Mahlzeit bevorzugt langsame Kohlenhydrate (Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln) aufzunehmen.
Unsere Großmütter kannten gegen Übelkeit noch ein altbewährtes Hausmittel: Zitrusfrüchte (zum Beispiel Zitronensaft). Säurehaltige Lebensmittel lösen allerdings bei manchen Frauen Übelkeit aus.
- Gegen die Übelkeit am Morgen kann es hilfreich sein, ein paar Kekse oder Zwieback zu knabbern, damit Sie etwas Leichtes im Magen haben.
- Für die anderen Übelkeitsanfälle: Immer ein paar Müsliriegel, Bananen oder ein Stück Brot einstecken und gleich einen Happen verzehren, wenn Ihnen schlecht wird.
- Teilen Sie Ihre Mahlzeiten auf den Tag auf und vermeiden Sie starke Gerüche sowie fette oder reizerregende Lebensmittel (Pommes Frites, Fette)
- Essen Sie, was Ihnen schmeckt.
- Mineralwasser mit Kohlensäure erleichtert die Verdauung.
Wichtig:
Falls Ihnen Medikamente verschrieben worden sind, sollten Sie bei anhaltenden Brechanfällen Ihren Arzt oder Ihre Hebamme aufsuchen.