Ich habe es eigentlich schon immer gewusst. Ich habe mich nie zu Männern hingezogen gefühlt. Das ist einfach so.
Es gibt Leute, die sind hetero ohne sich deswegen Fragen zu stellen und ich verstehe nicht, warum man sich den Kopf zerbrechen sollte, nur weil man homo ist. Ich wusste schon mit 15, dass ich Frauen
liebe. Und ich habe auch mitbekommen, dass es andere Mädchen gab, denen es genauso ging wie mir. Ich hatte nie ein Problem, eine Beziehung zu finden. Und ich habe auch nie ausprobiert, wie es mit Männern ist. Das interessiert mich gar nicht. Das reizt mich überhaupt nicht.
Ich bin hundertprozentig homosexuell! Ich bin Single und habe zahlreiche Affären. Damit bin ich im Moment zufrieden.
Wie ich damit lebe…
Völlig normal. Naja, manchmal rege ich mich schon auf. Wenn ich den Eindruck habe, dass man mich heute noch, also im 20. Jahrhundert, für „anders“ oder „anormal“ hält. Da bin ich vor Wut völlig außer mir!
Meine sexuelle Neigung geht niemanden etwas an. Das habe ich auch meinen Eltern erklärt als ich 18 war und sie gemerkt haben, dass ich lesbisch bin. Und meinen Kollegen habe ich es auch so erklärt. Es ist ja schließlich keine Krankheit. Und ich habe mich auch nicht dazu entschieden. Mein Leben ist einfach so, wie es ist. Das ist alles. Meine sexuelle Orientierung ändert nichts daran, wie ich bin.
> Lesen Sie den Kommentar der Psychologin