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Sexflaute
Roland (31) erlebt eine Sexflaute: "Meine Lust hat genau in dem Moment abgenommen, als Martha schwanger wurde. Ich habe es damals auf ihre neuen Körperformen geschoben, die mich gestört haben. Außerdem hatte ich Angst, ihr weh zu tun. Sie hat vor drei Monaten entbunden und ihre vorherige Traumfigur fast wieder erreicht. Trotzdem habe ich immer noch keine Lust auf sie, sogar noch weniger als vorher, als sie noch schwanger war. Dabei liebe ich sie wirklich und fühle mich auch nicht zu anderen Frauen hingezogen. Aber im Momente flüchte ich mich ein wenig in Pornos und solche Sachen..."
> Die Paarberaterin meint: Bei Roland stehen sich zwei völlig gegensätzliche Frauenbilder gegenüber: Die "schwangere Martha" (mit Babybauch-Figur) ist der körperliche Beweis für seine Virilität und seine männliche Zeugungskraft. Die "Mutter gewordene Martha" projiziert das Paar hingegen in eine Ödipus-Konstellation und macht sie "unantastbar". Das ist also alles nicht so einfach! Roland hat immer noch ein Sexbedürfnis, flüchtet sich aber in eine virtuelle Befriedigung. Das ist zwar keine Lösung, aber auch kein Drama! Wie sieht es denn mit Martha aus: Fühlt sie sich noch begehrenswert?
> Der Aktionsplan: Kommunikation und Zärtlichkeit sind in dieser Situation wichtiger denn je. Nach einer Schwangerschaft können sich die erogenen Zonen verändern. Das ist eine gute Gelegenheit, um auf Expedition zu gehen und die Sinnlichkeitsfelder des Partners wieder neu zu entdecken. Die Penetration ist nur ein Schritt von vielen. Streicheln, Kerzen, Liebeswürfel, Leuchtstifte und ähnliche Partnerspiele sollten jetzt auf dem Programm stehen!
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© H&M

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