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Talmud Zitate
Herr d'Ambra, Sie berufen sich in Ihrem Buch auf eines der berühmten Talmud-Zitate:
"Ein nicht interpretierter Traum ist wie ein ungelesener Brief."*
Muss man seine Träume also immer entschlüsseln? Aber wie analysiert man sie richtig, ohne falsche Schlüsse zu ziehen?
Es gibt Träume, die sich direkt aus dem Alltag ableiten und keiner Analyse bedürfen. Zum Beispiel wenn Sie davon träumen, dass Sie vergessen haben, eine Aufgabe zu erledigen.
Aber die komplexer konstruierten Träume lassen sich wie ein Puzzle auseinander nehmen. Allerdings darf man sich nicht mit einer einzigen Interpretation zufrieden geben, besonders wenn sie zu naheliegend erscheint.
Außerdem sollte man immer daran denken, dass der Traum unsere eigene Erfindung ist. Jeder ist sein eigener Traum-Regisseur und inszeniert die Handlung selbst. Man darf sich also ruhig fragen, warum man einen bestimmten "Darsteller" für eine bestimmte "Rolle" gewählt hat.
Bei der Traumanalyse geht man schrittweise vor, indem man geistige Assoziationen erstellt: Die Zahl 3 ist vielleicht eine Anspielung auf die Stadt Troja. Man muss also immer einen Denkweg offen lassen!
* Talmud-Zitate: Berachot 55a

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