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Kickboxen: Erfahrungsbericht über Kickboxen

Das erste Mal Kickboxen: Anfangs war Redakteurin Julia noch guter Dinge. - Kickboxen:  Erfahrungsbericht über Kickboxen
Das erste Mal Kickboxen: Anfangs war Redakteurin Julia noch guter Dinge.
Wie bin ich bloß auf die Idee gekommen, ausgerechnet Kickboxen auszuprobieren? Vielleicht stand mir der Sinn nach einer Abreibung, oder auch nur nach einmal richtig auspowern. Wer die meiste Zeit des Tages vor dem Bildschirm auf dem Hintern verbringt, staut mit der Zeit eine Energie an, die irgendwann einfach raus muss.

Vor Trainingsbeginn geht es erstmal steil bergab. Und zwar eine wirklich kalte Steintreppe zu den Umkleidekabinen. Barfuß. Denn auch das Training fürs Kickboxen findet mit nackten Füßen statt. Schon auf der Treppe schlägt mir eine Welle unterschiedlicher Gerüche entgegen. Schweiß mischt sich mit Gummi, Putzmittel- mit Ledergeruch. Rechts von mir schreit eine Stimme: "Noch zehn, neun, noch acht! Weiter runter!" Ich habe plötzlich das Gefühl, in einem Militärcamp gelandet zu sein. Mein Herz klopft ein wenig schneller als normal. Was erwartet mich da, auf was habe ich mich hier eingelassen?

Kickboxen bedeutet hartes Training!
Zehn Minuten später weiß ich: auf ein echt hartes Training, das man - sofern total unsportlich und konditionslos - nicht machen sollte. In der Hoffnung, dass Yoga,
'Drückt euch doch mal auf den Fäusten hoch!' - einfacher gesagt als getan.
'Drückt euch doch mal auf den Fäusten hoch!' - einfacher gesagt als getan.
Tennis und ein bisschen Jogging meinen Körper in früheren Jahren ausreichend gestählt haben, starte ich das Aufwärmprogramm. Unser Trainer steht in unserer Mitte zusammen mit der Co-Trainerin und erklärt, was in den folgenden 60 Minuten auf uns zukommen wird: Ausdauer- und Kraftübungen und natürlich ein wenig Grundschulung in Sachen Boxen und Kicken. Zunächst rennen wir einige Runden im Kreis, dann folgen 20 Liegestütze. Abgerundet wird das Aufwärmprogramm durch das Dehnen von Armen und Beinen. Ja, es ist jetzt schon anstrengend! Mein Herz schlägt wie wild, ich schwitze und frage mich, was jetzt noch kommen soll. Eigentlich bin ich doch schon kaputt.

Eine kleine Verschnaufspause verschafft das Überziehen der Boxhandschuhe (diese kann man sich am Empfang ausleihen). Zunächst schlüpft man in einen weißen, eng anliegenden Stoffhandschuh, der riecht, wie man es sonst nur von ausgeliehenen Schlittschuhen kennt: irgendwie eklig käsig nach alten Socken. Darüber kommt dann der riesige Boxhandschuh, der am Handgelenk mit Klettverschlüssen geschlossen wird. Mit den Dingern an den Händen fühle ich mich merkwürdig unbeholfen. Und lerne: Binde dir vor dem Kickboxen die Haare so zurück, dass garantiert keine Strähne in deine Stirn fällt! Denn die zu beseitigen, ist mit den Handschuhen ein Ding der Unmöglichkeit.

Riesig und sehr nützlich: Boxhandschuhe. Julia ist skeptisch.
Riesig und sehr nützlich: Boxhandschuhe. Julia ist skeptisch.
Kickboxen für Anfänger

Was ich zum Thema Box-Handschuhe noch lerne: Sie schützen einen vor den Kicks (Tritten) und Punches (Schlägen) der Boxpartnerin - sofern diese zielen kann. Ist das nicht der Fall, landet auch schon mal ein Tritt im Bauch oder ein Schlag auf der Nase. Kickboxen kann weh tun. Aber ich gebe nicht auf! Jetzt heißt es Bauchmuskeln anspannen, Deckung optimieren und immer schön tänzeln und in Bewegung bleiben. Gar nicht so einfach - gut, dass mein Trainer immer mal wieder vorbeischaut, um mich zu korrigieren.

Nach ein paar Minuten Kickboxen werden die Positionen gewechselt - jetzt bin ich mit Austeilen dran. Und plötzlich passiert etwas, mit dem ich absolut nicht gerechnet habe: Ich kann nicht zuschlagen. Mein Schläge in die Deckung der Partnerin sind wabbelig und lasch, so dass sie mich irgendwann auffordert, doch mal ordentlich zuzuhauen. In mir sperrt sich etwas: ich will, aber ich kann nicht.

Nur der beharrliche Zuspruch des Trainers, endlich Gas zu geben, stimmt mich um. Schließlich will ich nicht als totaler Waschlappen rüberkommen. Und siehe da: Nachdem es einmal "klick" gemacht hat und ich die Hemmschwelle überwunden habe, sitzen die Schläge. Und ich stelle fest: Kickboxen macht richtig Spaß! Links, rechts, links - kick - rechts, links, rechts - kick, ich komme ordentlich ins Schwitzen und fühle mich trotzdem total gut. Befreit. Ausgelassen.

Immer schön die Deckung hochhalten: Julia geht beim Kickboxen lieber auf Nummer sicher!
Immer schön die Deckung hochhalten: Julia geht beim Kickboxen lieber auf Nummer sicher!
Mein Fazit:

Nach 60 Minuten Kickboxen bin ich total am Ende. Glücklich total am Ende. Ich fühle mich ausgepowert, erleichtert und auch ein bisschen stolz, dass ich durchgehalten habe. Mein Fazit: Für alle, die ihr Zuviel an Energie rauslassen müssen und nach dem Job oder Seminar Stress abbauen wollen, ist Kickboxen genau das Richtige. Wer ein paar Kilo zuviel auf den Rippen hat, wird sie bei diesem Training garantiert los, und eine Extraportion Glücksgefühl gibt's obendrauf.

Kleiner Tipp an diejenigen, die mit Sport bisher nicht viel am Hut hatten: Lassen Sie sich vorher beim Arzt durchchecken. Selbst die Anfängerstunde hat es in sich. Allen anderen sei empfohlen, zum Training leichte, weite Klamotten mitzubringen und sich über kurz oder lang eigene Handschuhe zuzulegen. Dann steht einem ungetrübten Kickbox-Erlebnis nichts im Wege!


Kosten: je nach Vertragslaufzeit zwischen ca. 40-60 € im Monat.

Vielen Dank an das Team von
"Cologne Kickboxers"!




jw

  

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Veröffentlicht von
am 02/11/2010
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