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Powerplate: Das Vibrationstraining für die Traumfigur?

Durch die Vibrationen der Power-Plate werden die Muskeln stärker beansprucht. © Power Plate GmbH - Powerplate: Das Vibrationstraining für die Traumfigur?
Durch die Vibrationen der Power-Plate werden die Muskeln stärker beansprucht. © Power Plate GmbH
"U-und d-das s-soll w-was b-bringen?", fragt man skeptisch, während man bebend auf der Powerplate steht und einmal kräftig durchgeschüttelt wird. Klare Gedanken fallen schwer, doch schnell ist klar: Was so leicht aussieht, sorgt für reichlich Schmerzen in den Muskeln.

So funktioniert Training mit Powerplate
Mittlerweile hat fast jedes Fitnessstudio mindestens eine Powerplate, also eine Vibrationsplatte. Die Trainingseinheit bucht man für einen Aufpreis, denn in den seltensten Fällen ist die Nutzung der Platte im regulären Preis inbegriffen. Das liegt zum einen daran, dass die Powerplate ziemlich teuer ist (gute Geräte ab 3000 Euro). Außerdem wird das Training von einem Trainer begleitet, damit die Übungen richtig ausgeführt werden.

Doch was ist so toll an der Powerplate? Beobachtet man heimlich von seinem sicheren Stepper aus eine Einheit, sieht es fast ein wenig langweilig aus. Probiert man es selbst, stellt man fest, dass es alles andere als langweilig und ziemlich anstrengend ist. Übungen wie Kniebeugen oder Sit-ups macht man zwar nur 30 Sekunden lang, durch die Vibration werden die Muskeln jedoch deutlich stärker beansprucht, sodass man sehr froh ist, wenn nach 30 Sekunden kurz Pause ist.

Diplom-Sportwissenschaftler und Personal Trainer Markus Bremen erklärt: "Um die Vibration auszugleichen, muss der Körper mehr Muskeln belasten als bei der Durchführung auf dem Boden. Sie werden mehr gefordert." Zahlreiche Muskeln werden durch die Vibration angespannt, es kommt zu einem schnellen Wechsel von Muskelan- und entspannung. Auf diese Weise kann man mit der Powerplate tatsächlich mehr erreichen, als wenn man einfach nur Sit-ups oder Kniebeugen macht.

Das bringt Powerplate wirklich
Ja, durch die Powerplate werden die Muskeln stärker gefordert als normal. "Trotzdem ist die Vibrationsplatte kein Wunderwerk, das sofort für einen Traumkörper sorgt", so Markus Bremen. Und alles kann sie auch nicht. Sie ist zum Beispiel kein Ersatz für Ausdauertraining.

Wer abnehmen will, der sollte zwei- bis dreimal pro Woche 20 bis 30 Minuten walken, joggen oder radfahren, um die Fettverbrennung in Schwung zu bringen. Wechseln Sie Tempo und Widerstand ab. Mit Intervalltraining wird die Fettverbrennung stärker angekurbelt. Die Powerplate zum Muskelaufbau ist eine gute Zusatzübung. Einfache Fitnessgeräte oder Gymnastikübungen erfüllen diesen Zweck aber auch.

Was das Thema Cellulite angeht, die die Powerplate verschwinden lassen soll: Das klappt eher nicht.

Die Risiken von Powerplate
Ganz ungefährlich ist das Training mit der Powerplate übrigens nicht. Werden die Übungen falsch ausgeführt, kann es zu Gelenkschäden, Schwindel oder Migräne kommen. Markus Bremen: "Wer lange Zeit keinen Sport getrieben hat, der sollte sehr langsam anfangen und nicht sofort auf der Powerplate beginnen. Das würden die Muskeln gar nicht schaffen." Wichtig ist, dass man zuerst die Grundübung beherrscht, bevor man sie auf der Powerplate ausführt.

Wer Interesse am Training hat, sollte sich unbedingt von einem Trainer betreuen lassen. Nur so ist gewährleistet, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden und es nicht zu Gelenkschäden und Co. durch falsche Ausführung kommt.


Markus Bremen arbeitet in Köln als Athletik- und Personal Trainer. Er ist Diplom-Sportwissenschaftler, Heilpraktiker und Osteopath. Er orientiert sich an neuesten trainingswissenschaftlicher Erkenntnisse und garantiert eine individuelle, ganzheitliche Betreuung. (www.markusbremen.de)




db

  

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Veröffentlicht von
am 28/11/2013
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