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Mach dich groß: Durch diesen simplen Trick stärkst du dein Selbstbewusstsein jeden Morgen!

Jane Schmitt
von Jane Schmitt Veröffentlicht am 17. Juli 2017
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Deine Stimmung am Morgen ist alles andere als gut und noch dazu findest du, dass du viel selbstbewusster auftreten solltest? Dann haben wir da etwas für dich gefunden.

Früh Aufstehen und dann auch noch gut gelaunt sein? Puhh, hört sich nicht nach mir an. Sind wir mal ehrlich: Eigentlich will man morgens doch nichts anderes, als sich noch einmal gemgemütlich umdrehen. Stattdessen hieven wir uns aus den gemütlichen Laken und schlurfen unserer Morgenroutine entgegen. Viele von uns sind schon am Morgen erst einmal mies gelaunt oder zählen sogar zu den gefürchteten Morgenmuffeln.

Fakt ist auch: Mit so einem grimmigen Start in den Tag geht man nicht nur sich selbst, sondern auch seinem Umfeld gehörig auf den Wecker. Dabei könnten unser Morgen so viel besser sein. Wie? Nun, indem wir nur ein wenig an unserem morgendlichen Verhalten ändern.

Mach dich ganz groß!

Die US-amerikanische Psychologieprofessorin Amy Cuddy der Harvard Business School wurde über einen Internetvortrag berühmt. Darin erklärt sie, wie unser Bewusstsein unseren Körper beeinflusst. Heißt das also im Umkehrschluss auch, dass unser Körper unser Bewusstsein beeinflussen kann? Genau das haben Cuddys Studien ergeben: "Deine Körpersprache beeinflusst, wer du bist!" Und das solltest du für dich nutzen.

Einer ihrer Tipps lautet: Noch vor dem Aufstehen, bevor auch nur der kleine Zeh den Boden berührt, sollte man sich erstmal ausgiebig strecken und recken. Macht euch also mal so richtig groß! Streckt euch im Bett richtig der Länge nach aus.

Das stärkt nämlich direkt das Selbstvertrauen und man fühlt sich dadurch den Tag über selbstsicher und auch optimistisch. Auch Morgenmuffel können davon profitieren, weil es direkt ihre Stimmung hebt.

Unsere Körpersprache beeinflusst, wie wir uns fühlen

Grundsätzlich ist es ja bekannt, dass sich die Emotionen auf die Körpersprache auswirken. Wenn man sich ganz stolz und selbstbewusst fühlt, steht man direkt ein Stück weit aufrechter und nimmt Haltung an. Außerdem nehmen uns dann auch andere Menschen ganz anders wahr.

Und in Cuddys Studien kam heraus: Auch das Gegenteil funktioniert. Und zwar, dass sich unsere Körpersprache auch deutlich auf unser Bewusstsein und unsere Emotionen auswirken kann. "Selbst wer nur vorgibt stark und selbstbewusst zu sein, wird sich auch selbstsicherer fühlen", so die Psychologin. Sie ist sich sicher, dass die Veränderung der Körperhaltung das ganze Leben verändern kann. Cuddys Rat: "Täuscht es nicht vor, bis ihr es geschafft habt.Täuscht es vor, bis ihr zu genau dem geworden seid."

Wer sich beispielsweise vor einem anstehenden Bewerbungsgespräch zwei Minuten Zeit nimmt, um sich schon mal in Machtpose zu werfen (auch "Wonder-Woman-Pose" genannt), regt damit die Ausschüttung der Hormonproduktion an. In diesem Fall ist es das Dominanzhormon Testosteron. Dieses ist dafür verantwortlich, dass man sich selbstbewusst, optimistisch und auch selbstsicher fühlt und eben diese besondere Präsenz ausstrahlt, die auf andere Menschen positiv wirkt. Die Gegenprobe, also wenn man sich klein macht, hat übrigens ebenfalls eine Veränderung des Hormonspiegels ergeben.

Fazit: Startet stark in den Tag und beeinflusst euch einfach selbst ein wenig - mit der richtigen Körperhaltung!

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