Lange leben: So werden Sie 100 Jahre alt
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1. Säule: Ernährung

 

Nahrung als Medizin ©  Eva Huber - 1. Säule: Ernährung
Nahrung als Medizin © Eva Huber
Dass das (richtige) Essen Leib und Seele zusammenhält, dafür liefert das Okinawa-Phänomen den besten Beweis. Es ist auffällig, welchen Stellenwert die Auswahl von Nahrungsmitteln im Alltag der Einheimischen besitzt. Ohne je von Hippokrates gehört zu haben, beherzigen die Insulaner intuitiv den Leitsatz, den dieser vor rund 2400 Jahren aufgestellt hat: „Nahrung soll eure Medizin und Medizin eure Nahrung sein“.

Okinawa ist ein subtropisches Paradies, und beim Anblick der üppig bewaldeten Hänge mit ihrer unglaublichen Vielfalt an unterschiedlichen Pflanzen liegt die Vermutung nahe, dass es sich hier um überaus fruchtbare Inseln handelt.  Doch der Eindruck täuscht. Okinawa ist alles andere als ein Schlaraffenland, auf dem den Bewohnern die gebratenen Tauben ins Maul flattern. Das Wissen um die heilenden und lebensverlängernden Wirkungen von Nahrungsmitteln erlangten die Menschen hier nicht, weil sie aus dem Vollen schöpfen konnten. Ein Blick in die Geschichte verrät, wer ihre eigentlichen Lehrmeister waren: Es waren Kargheit und Armut

Ein Geheimnis ihres Alters ist "hara hachi bu" was auf Deutsch in etwa so viel bedeutet wie "Füll dir den Magen nur zu acht (von zehn) Teilen".
Traditionelle Küche auf Okiniawa © Eva Huber
Traditionelle Küche auf Okiniawa © Eva Huber
Die Nerven, die den Füllstand des Magens an das Gehirn weitermelden, reagieren relativ langsam: Erst eine gute Viertelstunde nach dem Essen fühlen wir uns satter als unmittelbar nach Beendigung des Mahls. Essen wir, bis wir total satt sind, überfüllen wir den Magen. Die Fähigkeit zur Selbstbeschränkung ist ein zentraler Punkt im Erfolgsrezept der Okinawer. Wenn die Okinawer mit ihrer traditionellen Küche nur achtzig Prozent der Kalorien zu sich nehmen wie sie im übrigen Japan verzehrt werden, heißt das jedoch keinesfalls, dass sie ständig mit Magenknurren durch die Gegend liefen. Man stopft sich nur einfach nicht voll, bis man pappsatt ist.

Was heute auf Okinawa als traditionelle Küche gilt, würde in der modernen Gastronomie wohl als „cross over“ bezeichnet werden: Eine gelungene Mixtur aus überlieferten Rezepten und fremden kulinarischen Elementen, die im Laufe der Jahrhunderte durch die engen Handelsbeziehungen zu China, Korea und Japan ihren Weg in die Kochtöpfe fanden.

Leckere Rezept-Beispiele finden Sie in 'So werden Sie 100 Jahre alt'.




  
  

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Veröffentlicht von
am 17/06/2009
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