Top 5 der am besten
bewerteten Artikel
Von Frau zu Frau: Sprüche, für die wir andere Mädels hassen
Schmerz adé: SOS-Hilfe bei Blasen
Nichts für Weicheier! Traumfigur dank Trendsport Crossfit
"Doofe Kuh" & Co.: Wenn Kinder Schimpfwörter entdecken
Traummann an der Angel? Wie Sie ihn nicht mehr loslassen
Lange leben: So werden Sie 100 Jahre alt
Überblick in Bildern

3. Säule: Bewegung

 

Sich regen bringt Segen: Senior beim Karate © Eva Huber - 3. Säule: Bewegung
Sich regen bringt Segen: Senior beim Karate © Eva Huber
In unserem westlichen Kulturkreis scheint es den Menschen im Ruhestand schwer zu fallen, das rechte Maß an Bewegung und Aktivität zu finden: Die einen ergeben sich der Trägheit nach dem Motto "Ich bin schon genug gerannt in meinem Leben". Die anderen geraten in regelrechten Freizeitstress und haben einen Terminkalender mit beinahe ebenso vielen Verpflichtungen wie ein Top-Manager. Halten Sie es mit dem Okinawa-Prinzip: Sich regen bringt Segen. Aber wenn du es eilig hast, gehe langsam.

Physische Aktivität gehört auf Okinawa zum Alltag: Ob bei der Pflege der Gärten, dem Einbringen der Tang-Ernte, dem Flicken von Fischernetzen, der Arbeit in Werkstädten oder Läden, dem Zubereiten des Essens, dem Waschen von Wäsche - Okinawas Greise sind ständig in Bewegung. Doch dieses hohe Maß an Alltagsaktivität reicht den Alten nicht. Es gibt so gut wie keinen, der nicht zusätzlich irgendeine Form der „gelenkten Bewegung“ praktizieren würde - ohne diesen physischen Ausgleich würde den Leuten hier etwas Wichtiges fehlen!

Durch die Brille der modernen Wissenschaft betrachtet, scheinen Okinawas Greise auch in Bezug auf ihr Bewegungsverhalten wieder einmal alles intuitiv richtig zu machen. Sport-Experten bemessen die körperliche Fitness an vier Faktoren: Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Die Hochbetagten schneiden in allen Punkten hervorragend ab. Die fitten Alten von Okinawa führen auch als Achtzig- und Neunzigjährige ein körperlich sehr aktives Leben und erhalten sich so ihre Ausdauerleistung.

  • Ausdauer ist die Fähigkeit des Körpers, über einen längeren Zeitraum Leistung zu erbringen. Je besser die Ausdauer, desto weniger Pulsschläge braucht das Herz, um sauerstoffreiches Blut zu den Muskeln zu transportieren. Training in diesem Bereich wirkt sich besonders positiv auf das Immun- und Herz-Kreislauf-System aus und kann das Herzinfarkt-Risiko deutlich reduzieren. Häufig verbessert sich sogar das Blutbild. Gleichzeitig unterstützt Ausdauertraining unterstützt die Fettverbrennung.

  • Kraft ist die Fähigkeit des Körpers, Arbeit zu leisten, also Gewichte zu bewegen. Wird der Körper regelmäßig durch Kraftbelastungen beansprucht, passt er sich an: der Kreislauf und das Zentralnervensystem lernen ebenso, mit der Herausforderung umzugehen wie die Knochen, Sehnen und Muskeln. Vorsicht ist jedoch bei Überbeanspruchung geboten: In dem Fall könnten die Gelenke leiden.

  • Beweglichkeit ist das Maß für die körperliche Flexibilität und bemisst sich an der Fähigkeit der Gelenke, ihren kompletten Beweglichkeitsradius auszuschöpfen. Dieser Aspekt der Fitness wird oft vernachlässigt - selbst sehr sportliche Menschen halten Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit oft für nicht so wichtig. Dabei ist gerade die Beweglichkeit für ein erfolgreiches Altern von großer Bedeutung: Werden die Gelenke steif, weil sie nicht regelmäßig gedehnt werden, fangen sie irgendwann zu schmerzen an. Und damit beginnt ein Teufelskreis: Spontan neigt man dazu, sich noch weniger zu bewegen. Dabei würde durch Bewegung die Durchblutung gefördert und die Knorpel und das umliegende Bindegewebe wieder besser mit Nährstoffen versorgt. Dass die Okinawer so gelenkig bleiben, hat sicher auch damit zu tun, dass sie bis ins hohe Alter ihr Gewicht halten. Neben mangelnder Übung ist Übergewicht nämlich ist eine der Hauptursachen für mangelnde Beweglichkeit: Jedes überflüssige Kilo lastet auf den Gelenken, und wer dick ist, bewegt sich nicht gern.

  • Koordination ist die Fähigkeit, das Zusammenspiel zwischen Muskeln, Gehirn und zentralem Nervensystem so zu lenken, dass gezielte Bewegungsabläufe ermöglicht werden. Je komplexer ein Bewegungsablauf, desto mehr Koordinationsfähigkeit verlangt sie uns ab, und je mehr wir üben, desto besser werden wir. Karate und Tanz - also die von vielen Okinawern bevorzugten Bewegungsarten - erfordern ein hohes Maß an Koordinationsfähigkeit. Sie stärken damit ihren Gleichgewichtssinn und sorgen dafür, dass sie auch in hohem Alter noch sicher auf den Beinen sind.




  
  

Video: Für den perfekten Start in den Tag: Der Yoga Sonnengruß

  • Für den perfekten Start in den Tag: Der Yoga Sonnengruß
  • Wenn es ziept und grummelt: So vermeidet ihr einen Blähbauch

Veröffentlicht von
am 17/06/2009
Diese Seite bewerten: 

Was gibt’s Neues? 04/12/2016
News Fit & Gesund
Praktische Tipps
Video
Wenig Kohlenhydrate, viel Geschmack: 3 leckere Rezepte für Low-Carb Plätzchen
Figurschoner-Tricks: So kommt ihr schlank durch die Feiertage!
Heißhunger bei PMS? Hier kommen 5 geniale Tipps gegen die Fress-Flashs
Abnehmtricks: Schnell abnehmen mit einfachen Psychotipps - einfach genial!
Alle Fit & Gesund News sehen
Kalorien verbrennen & abnehmen: So klappt es mit dem Wunschgewicht!
Tipps für einen festen, knackigen Po: Bootylicious!
Straffer Po und flacher Bauch: So geht Muskel­aufbau durch Kraft­training
Ran an den Speck! Was wirklich hilft, um die Fettverbrennung anzuregen
Alle Praktischen Tipps der Rubrik Fit & Gesund sehen
Da haben Problemzonen keine Chance: Schnelles Fatburner Workout
Alle Videos
 

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Unser Newsletter
Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter
  OK
Folgen Sie uns               ... auch mobil
             
Onmeda: Medizin & Gesundheit Onmeda.de