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4. Säule: Gemeinschaft

 

Gemeinschaft tut gut © Eva Huber - 4. Säule: Gemeinschaft
Gemeinschaft tut gut © Eva Huber
Owir unser Leben genießen oder daran verzweifeln, hängt weitgehend davon ab, wie gut unsere sozialen Kontakte sind. Unser Lebensglück hängt maßgeblich von dem Gefühl ab dazuzugehören. Es gilt inzwischen als erwiesen, dass gesellschaftlich integrierte Menschen nicht nur zufriedener, sondern auch gesünder sind als jene, bei denen die persönlichen Kontakte weitgehend abgerissen sind. Sie sind deutlich weniger suizidgefährdet, haben ein stabileres Immunsystem und leiden seltener an Arthritis, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tuberkulose. Auch Alkoholabhängigkeit und andere Süchte kommen bei ihnen seltener vor. So erstaunlich es klingen mag: Positive Kontakte zu anderen Menschen haben messbare Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel. Durch eine vermehrte Ausschüttung von Glücksbotenstoffen wie Endorphin und Dopamin bei gleichzeitigem Absinken von Stress- und Angsthormonen wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin wirken sie wie ein natürliches Antidepressivum und können die emotionale Belastung von problematischen Lebenssituationen abfedern.

Yuimaru bietet so viel Hilfe wie man braucht um sich selbst zu helfen © Eva Huber
Yuimaru bietet so viel Hilfe wie man braucht um sich selbst zu helfen © Eva Huber
Das Prinzip, sich gegenseitig beizustehen, hat einen Namen: yuimaru. Übersetzt heißt der Begriff so viel wie "Kreis des Zusammenhalts", und ursprünglich wurde damit die gegenseitige Hilfe der Dorfbewohner z. B. bei der Ernte oder dem Hausbau beschrieben. Die Tradition, einander zu unterstützen, ist der Kitt, der die okinawische Gesellschaft zusammenhält und es Menschen bis ins hohe Alter erlaubt, sich ihre Selbständigkeit zu bewahren.

Auch bei uns gibt es mitfühlende und fürsorgliche Menschen, die sich in rührender Weise um alte Menschen kümmern. Die bei uns übliche Unterstützung basiert jedoch vielfach auf einem anderen Prinzip: Wir helfen meist, indem wir anderen ihre Probleme und Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen und ihnen beschwerliche Aufgaben abzunehmen versuchen. So gut gemeint dies sein mag - der Mensch, den wir betreuen, verliert dadurch an Eigenständigkeit. In dem Maße, wie wir ihm Anstrengung ersparen, kommt er aus der Übung. Von Mal zu Mal wird er abhängiger von uns, traut sich selbst immer noch weniger zu und verliert mit der Zeit seine Selbständigkeit.

Ganz anders die Hilfe nach dem yuimaru-System. Sie funktioniert auf so diskrete Weise, dass der Betreffende sie annehmen kann, ohne sich bevormundet zu fühlen. Statt ihm die Arbeit komplett abzunehmen, hilft man ihm dabei, sie selbst zu tun. Yuimaru, das sind lauter kleine Gesten, die jede für sich nicht der Rede wert wären, in der Summe aber die rauen Kanten des Lebens so rund schleifen, dass die Alten und Gebrechlichen sich nicht daran stoßen. Yuimaru bietet just das Maß an Hilfe, das der Einzelne braucht, um sich selbst helfen zu können.
 




  
  

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Veröffentlicht von
am 17/06/2009
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