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Zeitumstellung

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Laut Umfragen leidet die Hälfte aller Deutschen nach der Zeitumstellung unter Strafproblemen. - Zeitumstellung
Laut Umfragen leidet die Hälfte aller Deutschen nach der Zeitumstellung unter Strafproblemen.
Sie ist einer der wenigen Gründe (außer Weihnachten), sich auf die kalte Jahreszeit zu freuen: Die Zeitumstellung. Am 27.10.2013, 03:00 Uhr (in der Nacht von Samstag auf Sonntag) stellen wir die Zeit eine Stunde zurück und gewinnen dadurch wertvollen Schlaf. So wie uns geht es übrigens 1,7 Milliarden Menschen auf der Welt. In Europa und fast ganz Nordamerika wird die Zeit ebenfalls umgestellt. Die meisten Teile Asiens, Afrikas, Südamerikas und Australiens halten jedoch nichts von diesem halbjährigen Ritual.

Doch wozu dient die ganze Zeitumstellung eigentlich? Und wie kann man sich merken, wann man die Uhr in welche Richtung drehen muss? Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten und kleine Tipps zur Gewöhnung an den neuen Tagesrhythmus zusammengestellt.

Kleiner Trick zur Zeitumstellung
Allen, die sich nie sicher sind, in welche Richtung die Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst vonstatten geht, hilft diese einfache Eselsbrücke aus dem Gastronomie-Bereich:

  • Im Frühling, wenn die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, stellen die Gastronomen ihre Außenbestuhlung vors Café: Die Uhr wird also eine Stunde vorgestellt.
  • Im Herbst räumen die Café-Besitzer Stühle und Tische wieder zurück ins Lager: Die Uhr wird eine Stunde zurückgedreht.

Die Zeitumstellung stört sieben Monate lang unsere innere Uhr.
Die Zeitumstellung stört sieben Monate lang unsere innere Uhr.
Die Zeitumstellung der inneren Uhr
Während sich die Zeiger unseres Weckers mit einem Handgriff manipulieren lassen - manche Zeitmesser machen das sogar funkgesteuert ganz von alleine - vergessen wir oft, dass es eine Uhr gibt, die man nicht so leicht umstellen kann: die innere Uhr.

Der wichtigste Anhaltspunkt für unsere innere Uhr ist das Sonnenlicht. Wenn plötzlich eine Stunde wegfällt oder dazu kommt, gerät bei sensiblen Menschen schnell einiges durcheinander. Diese Anpassung des Körpers an den normalen 24-Stunden-Rhythmus funktioniert in der Regel zuverlässig.

Unterbrochen wird sie insbesondere bei der Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit und zwar ziemlich genau für sieben Monate wie Studien zeigen (länger also, als die Sommerzeit selbst dauert). Vor allem, aber beiweitem nicht nur, ältere Menschen sind nach der Zeitumstellung oft von Schlafstörungen geplagt. So hat eine Umfrage der Krankenkasse KKH-Allianz ergeben, dass die Zeitumstellung rund der Hälfte der 1000 Befragten Schlafprobleme bereitet. Was hilft dann?

  • Bei kleinen Umstellungsproblemen können natürliche Behandlungsmöglichkeiten, gesunde Ernährung und leichte Bewegung helfen. Auch Kräutertees aus Baldrian, Hopfen und Melisse sind hilfreich. Mehr dazu finden Sie in unseren Schlaf-Tipps. Bei massiven Problemen sollten sie jedoch einen Arzt konsultieren.
  • Eine einfache und dennoch wirksame Methode gegen die unangenehmen Begleiterscheinungen der Zeitumstellung sind Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder autogenes Training. Abends - ca. drei Stunden vor der Schlafenszeit - sollte man auf große, schwere Mahlzeiten und aufputschende Getränke verzichten. Mehr dazu finden Sie im Aktionsplan besser schlafen.
  • Vitamin B, beispielsweise aus Vollkornprodukten, hilft dem Energiestoffwechsel auf die Sprünge. Mehr dazu in: Natürliche Muntermacher mit Hallo-Wach-Effekt
Die Zeitumstellung auf die Winterzeit hat für den Körper weitaus weniger gravierende Nebenwirkungen als die Zeitumstellung auf die Sommerzeit. Das zeigt sich auch in der Verkehrsstatistik: Montagfrüh nach der Umstellung auf die Sommerzeit steigt die Zahl der Verkehrsunfälle um etwa sieben Prozent an. Der Biorhythmus hat sich hier offenbar noch nicht so schnell angepasst, sodass Körper und Geist quasi noch im Schlafmodus, also weniger reaktionsschnell sind. Bei der Umstellung auf die Winterzeit sinkt die Unfallrate dann wieder um sieben Prozent.

Die Geschichte der Zeitumstellung
Die Zeitumstellung wurde in Deutschland erstmals zur Zeit des Ersten Weltkriegs für mehrere Jahre eingeführt. Der Grund: Sie sollte Energie sparen. Man hoffte damals durch die Zeitumstellung das Tageslicht besser ausnutzen zu können, da es nun früher hell wurde. Die Kosten für Beleuchtung sollten so sinken.

Dieser Hintergedanke spiegelt sich noch heute im englischen Begriff für die Sommerzeit wider: 'daylight saving time' (übersetzt etwa "tageslichtsparende Zeit").

Die Sommer- und Winterzeit, so wie wir sie heute kennen, wurde 1980 eingeführt. Durch die eingesparte Energie erhoffte man sich positive Effekte für den Umwelt- und Klimaschutz. Tatsächlich ist jedoch von einem Energiespareffekt durch Einführung der Sommerzeit nichts zu bemerken.

Zwar sinkt durch die längere Tageslichtphase der Stromverbrauch, weil weniger Beleuchtung nötig ist; aber da der Tag auch früher - in den im Frühjahr und Herbst auch kühleren Morgenstunden - beginnt, steigt stattdessen der Heizenergieverbrauch, sodass sich der Spareffekt wieder ausgleicht.

Welche Zeit ist eigentlich die richtige?
Die Sommerzeit entspricht der mitteleuropäischen Zeit, der eine Stunde hinzugefügt wird, während es sich bei der Winterzeit um die eigentliche mitteleuropäische Zeit handelt.

> Lesen Sie weiter: Tipps für die Umstellung von Winter auf Sommer



Macht die Zeitumstellung Ihnen zu schaffen?
Ja, sehr!
Nein, gar nicht!

mm

 
  

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Veröffentlicht von
am 26/10/2013
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