Christoph Waltz glaubt, dass man mit Ruhm wie mit Kaffee umgehen sollte - das heißt, beides in Maßen genießen. Mit seiner neugewonnen Berühmtheit kann der Oscar-Preisträger mit diesem Wissen deshalb ''ganz gut umgehen''. Der österreichische Schauspieler, der am 7. März für seine Darstellung des SS-Offiziers Hans Landa in 'Inglourious Basterds' mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, nimmt den Rummel um seine Person gelassen und weiß genau, wie er mit seinem neugewonnen Ruhm umzugehen hat. 'Gala.de' verrät er: "Aufgeregt kann man ja auch sein, wenn man zu viel Kaffee trinkt. Dann muss man halt weniger Kaffee trinken. Und ich bin ja auch jemand, der schon öfter vor die Öffentlichkeit geworfen wurde. Ich kann damit ganz gut umgehen." Ganz pragmatisch ging er auch mit seiner Oscar-Nominierung um. Seine Erfolgschancen rechnete er sich genau aus und bereitete sich dementsprechend auf die große Nacht vor. Auf die Frage, ob er sich eine Dankesrede für den Fall der Fälle geschrieben habe, antwortete der Star: "Natürlich tut man das. Eine Milliarde Menschen schauen zu, die Gewinnchancen stehen bei 20 Prozent. Da will man vorbereitet sein." Die Begeisterung, die dem gebürtigen Wiener seit seinem dortigen Durchbruch durch den Quentin Tarantino-Streifen in den USA entgegen gebracht wird, gefällt ihm derweil sehr. "Die Menschen hier haben eine wunderbare Wertschätzung, eine respektvolle Distanz", beschreibt Waltz, beteuert jedoch, dass er nicht vorhabe, in die Staaten überzusiedeln. "Wenn es die Umstände verlangen, dann bin ich dem nicht abgeneigt, aber derzeit ist das kein Thema."
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