Helena Bonham Carter wollte nicht die Queen verkörpern. Die Schauspielerin, die vor allem für ihre Rollen als böse Zauberin Bellatrix Lestrange in den 'Harry Potter'-Filmen und als Mrs. Lovett, die Komplizin des düsteren Barbiers in 'Sweeney Todd', bekannt ist, gibt zu, alles andere als begeistert gewesen zu sein, als man ihr die Rolle als englische Königin in 'The King's Speech' anbot. Wie 'Variety.com' berichtet, hätte sie sich lieber eine andere Rolle in dem Historien-Drama gewünscht, das am 17. Februar in deutschen Kinos anläuft. "Ich wollte Georg VI. spielen", scherzt sie. "Ich war eher zurückhaltend in Bezug auf eine Rolle als Queen. Damals arbeitete ich an 'Harry Potter' und obwohl mir das zu diesem Zeitpunkt nicht viel abverlangte, nahm es doch viel Zeit in Anspruch." Vielmehr habe es sich einfach so ergeben, dass sie an den Wochenenden den Film drehte und somit zumindest einen farbenfrohen Kontrast zur düsteren Hexe Lestrange hatte, die sie in 'Harry Potter' spielte. "Mit Bellatrix spielte ich eine sehr äußerliche Figur, deshalb war es gut, jemanden zu spielen, der introvertierter ist und sich der normalen Seite der Dinge zuwendet." Was ihre Rolle als Königin von England angeht, fügt sie hinzu: "Meine Rolle war es, Colin [Firth] zu unterstützen." Weiter erklärt sie: "Sie war die ultimative, unterstützende Ehefrau, so gut haben die Definition der unterstützenden Rolle und der Rolle selbst noch nie übereingestimmt." In den vergangenen Wochen war die 44-jährige Britin mehrfach für ihre Performance ausgezeichnet worden. So hatte sie den Hollywood Award For Best Actress, den Richard Harris Award und den British Independent Film Award for Best Supporting Actress erhalten und war außerdem für den Washington D.C. Area Film Critics Association Award for Best Supporting Actress nominiert worden.
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