Jack Nicholson (72) sinniert bereits über seinen finalen Abtritt, bei dem er seine Leiche am liebsten von Vögeln auffressen lassen würde. Der 72-jährige Hollywood-Star ist fasziniert von dem traditionellen Bestattungsritual der Indianer, bei dem der tote Körper des Verstorbenen auf einem Baum oder einem Holzpfahl platziert wird, um ihn aasfressenden Vögeln zu überlassen. So erklärt er im Interview mit 'Tele 5': "Da hatte ich schon mehrere Ideen. Einmal malte ich mir aus, unter einer großen Statue von mindestens zehn Metern Höhe begraben zu werden. Dann gefiel mir die Art der Indianer, die ihre Leichen in Bäume hieven, damit sie von den Vögeln aufgefressen werden." Indianer ließen sich auf diese Art bestatten, weil sie daran glaubten, dass ihre Seelen nach dem Tod in der Luft blieben, um über den Stamm zu wachen, bis sie sicher sein konnten, dass die Zeit reif war, die Erde zu verlassen. Bisher hat sich Nicholson noch nicht entschlossen, wie er aus dieser Welt verabschiedet werden will, aber in einem Punkt ist er sich sicher: Auf keinen Fall will er in einem Sarg enden. "Weil ich viel zu klaustrophobisch bin, lande ich wahrscheinlich mal im Krematorium." Obwohl er bereits über seinen Abgang sinniert, habe der Schauspieler keine Angst vor dem Tod und findet, dass er alles erreicht hat, was er sich vorgenommen hatte. Der Oscar-Gewinner, der mit Morgan Freeman in 'Das Beste kommt zum Schluss' zu sehen war, erklärt: "Ich erinnere mich an eine wunderbare Konversation, die ich einst mit dem großen Schauspielkollegen John Gielgud führte. Er sagte, er hätte Tabellen mit Dingen aufgeschrieben, was er noch alles so tun möchte. Die Welt bereisen, kochen lernen, aber nichts davon hat ihn so sehr interessiert wie die Schauspielerei. Dem schließe ich mich an."
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