Jessica Alba gesteht, dass sie dank ihrer Kinder ihre Arbeit in einem neuen Licht sieht und ihren Fokus nun auf die Familie legt. Die Schauspielerin, die mit ihrem Mann Cash Warren die beiden Töchter Haven und Honor großzieht, gibt zu, dass sie sich durch die Mutterschaft stark verändert hat. "Ich habe wirklich als Person zu mir selbst gefunden", verrät sie im Interview mit dem Magazin 'InStyle'. "Vorher habe ich immer um meiner Identität willen gearbeitet. Und dann nimmt man den Fokus von sich selbst. Ich war wahrscheinlich - definitiv - ein bisschen narzisstisch. Wenn man jung ist und Schauspieler und engagiert, dann ist das manchmal eine bizarre Verfassung, in der man sich befindet. Ich war so auf Sachen konzentriert, die letztendlich nichts bedeuten. Heute sehe ich das, was ich als Beruf mache, in der richtigen Perspektive. Arbeit war alles für mich, meine komplette Identität und als ich davon erstmal Abstand genommen habe, hat sich alles verändert." Mit dem zweiten Kind, das sie im August dieses Jahres zur Welt brachte, sei sie nun auch gelöster als nach der Geburt ihrer ersten Tochter. "Ich bin entspannter. Jedes Niesen oder jede laufende Nase oder kleine Beule auf dem Kopf hätte mich früher ausflippen lassen... Mit diesen Dingen bin ich jetzt lockerer. Und das Gefühl zu wissen, dass ich Haven dazu bringen kann, mit dem Weinen aufzuhören. Mit Honor war das alles neu und ich hatte kein Selbstbewusstsein. Das spürte sie und hörte deshalb nicht auf zu weinen. Das passierte nicht oft, aber wenn es passierte, hatte ich das Gefühl, kurz vor einem Zusammenbruch zu stehen." Unterstützung erhält sie von ihrem Gatten, der sich schon jetzt Sorgen um die Zukunft seiner Töchter macht. "Er ist total super und packt wirklich mit an. Er ist einfach eine so nette und gute Person... Sein größtes Problem ist es, dass er die Vorstellung nicht mag, dass sie großwerden und auf Dates gehen! Er macht Witze, aber ich weiß, dass er schon über die Zukunft nachdenkt."
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