John Malkovich verrät, dass er Menschen, die ihn privat um Fotos bitten, nicht ausstehen kann. Der 58-jährige Schauspieler enthüllt, dass er Handy-Kameras "irritierend" findet, da sie Menschen die Möglichkeit gibt, ihn fernab vom roten Teppich zu belästigen. "Viele Leute interessieren sich nicht persönlich für dich, sondern es reicht ihnen, das Foto im Internet zu verbreiten", ist die Leinwand-Ikone überzeugt. "Ich komme mir dann wie ein Affe vor, der nur darauf wartet, bis endlich die Handy-Kamera funktioniert. Wenn man das tausendmal am Tag macht, hat man keine Lust mehr." Dies habe er einer Studentin in Florenz klarmachen wollen, die um ein Foto mit ihm bat. "Sie nannte mich dann 'Stronzo', was soviel heißt wie 'Arschloch'. Ich hätte ihr am liebsten mit der Krücke eins übergebraten", gesteht er im Gespräch mit TELE 5. Auch Paparazzi, die nicht zwischen privaten und beruflichen Auftritten unterscheiden, findet er "unhöflich". So erklärt er: "Wenn ich auf einer Filmpremiere bin, dann ist es okay, dass mich jeder fotografiert. Das gehört zum Beruf. Aber wenn ich privat vor die Tür gehe, um eine Zigarette zu rauchen, bin ich jedem ausgesetzt, der mich für ein tolles Motiv hält." Schon zu vergangenem Zeitpunkt beteuerte Malkovich, eine klare Linie zwischen Beruflichem und Privatem zu ziehen. "Für mich sind das Leben und die Bühne sehr stark voneinander getrennt", gab er zu. "Ich kenne viele Schauspieler, die es vorziehen würden, im Leben niemals behelligt zu werden, gerade weil wir dauernd behelligt werden, jede Sekunde jedes Tages." Heute Abend, 27. Juni, wird der Hollywood-Star sich indes dem Blitzlichtgewitter aussetzen müssen, wenn er beim Filmfest München 2011 den CineMerit Award entgegennimmt.
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