Michael Jackson ist und bleibt der King of Pop: Deshalb lässt er es auch posthum noch in der Kasse klingeln. Seit seinem plötzlichen Tod im Juni hat der Popstar bereits wieder rund 70 Millionen Euro verdient. Jacksons Nachlassverwalter berichten, dass Gelder von einen Filmdeal und Merchandising das Bankkonto des verstorbenen Sängers in den letzten 50 Tagen "überflutet" haben. Ihren Erwartungen nach wird er bis zum Jahresende weitere 70 Millionen Euro dazuverdienen und sogar Musiklegenden wie Kurt Cobain und Elvis Presley finanziell in den Schatten stellen. Cobain konnte noch nach seinem Tod rund 520 Millionen Euro verbuchen, Elvis hingegen 420 Millionen Euro. In den nächsten 12 Monaten könnte Jackson somit zum bestverdienenden toten Promi werden. Jacksons Anwalt John Branca, der Mitverwalter seines Vermögens ist, erklärt: "Das hier wird ganz klar ein Rekord in Sachen Erbschaft, der wahrscheinlich nicht gebrochen werden wird. Elvis' Erbe beläuft sich auf 38 Millionen Euro pro Jahr. Das hier wird jedoch ein größeres Vermögen." Branca und der Musikmanager John McClain, der ebenfalls als Jacksons Nachlassverwalter agiert, haben für die verstorbene Pop-Ikone Deals für Gedenkmünzen, ein Coffee Table Book und sogar einen Film abgeschlossen. Außerdem wurden Fonds von anonymen Kreditgebern in Höhe von "mehreren Millionen" Euro zu Jacksons Kapital hinzugefügt. Während sich das Vermögen des 'Thriller'-Interpreten häuft, hat seine Schwester LaToya Jackson ihre anhaltende Trauer über den Tod ihres Bruders ausgedrückt. "Es ist eine sehr schwere Zeit für uns alle im Moment", sagte sie. "Es ist fast so, dass man es nicht glauben will, also versucht man einfach so gut wie möglich seine Liebe zu spüren, indem man hilft und etwas tut, das er gewollt hätte." In der Zwischenzeit wird von Seiten der ermittelnden Strafverfolgungsbehörden behauptet, Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray habe das starke Medikament Propofol in seinem Schlafzimmer im Haus des Sängers versteckt. Polizeibeamte soll drei große Flaschen und fünf kleinere Ampullen mit dem Narkosemittel in einem Schrank gefunden haben. Es wird außerdem angenommen, dass der Arzt regelmäßige Lieferungen von dem Medikament erhielt, dass eine Rolle bei Jacksons tödlichem Herzversagen gespielt haben soll. Die Vorräte soll er dann an verschiedenen Orten versteckt haben.
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