Nicollette Sheridan hat ihre 20-Millionen-Dollar-Klage gegen den 'Desperate Housewives'-Erfinder Marc Cherry fallengelassen. Die Schauspielerin, die in den ersten fünf Staffeln der ABC-Serie 'Desperate Housewives' die Femme Fatale Edie Britt spielte, hat beschlossen, einen Teil ihrer Klage - wegen vorsätzlicher Zufügung von emotionalem Stress - gegen den Erfinder der Drama-Serie, den Sender ABC und Touchstone TV fallen zu lassen, weil sie sich keinen psychiatrischen oder körperlichen Untersuchungen unterziehen will. Sheridan hatte im April Klage vor dem Kammergericht in Los Angeles eingereicht, in der sie den Verantwortlichen der Show unter anderem der ungerechtfertigten Kündigung, Diskriminierung, des Vertrauensbruchs und vorsätzlichen Zufügung von emotionalem Stress beschuldigt. Der neue Antrag wurde am 17. Dezember eingereicht, muss jedoch erst vom zuständigen Richter genehmigt werden. In den Dokumenten heißt es, die Darstellerin - die eigenen Angaben zufolge gefeuert wurde, nachdem Cherry sie im Zuge der Dreharbeiten geschlagen hatte - zieht ihre Vorwürfe nicht zurück, hat sich aber dazu entschlossen, den Fokus ihrer Klage zu ändern, wobei sie nach wie vor finanzielle Entschädigung für verlorene Gehälter und Versicherungszulagen sucht. Ihre ursprüngliche Anschuldigung, Cherry habe sie ins Gesicht geschlagen, taten die Verantwortlichen als "leichten Klaps" ab, der zur Probe einer Szene dazugehörte. Howard Davine, der Vorstand der ABC Studios, hatte kürzlich verlauten lassen: "Mark Cherry gab ihr einfach einen leichten Klaps an die Seite des Kopfes, nur um ihr Anweisungen für eine Szene, die sie probten, zu geben." Sheridan war im Februar 2009 mitgeteilt worden, dass ihre Anstellung bei der Show enden und ihre Figur sterben würde.
|