Makrobiotische Ernährung: Madonna
Mit knapp über 50 sieht Madonna immer noch gute 15 Jahre jünger aus. An ihrem ultra-gestählten Body lassen sich Speckfalten nicht einmal erahnen. Madonna hat sich diesen Körper selbst modelliert und sie macht bekanntlich keine halben Sachen. Wie ihre Yoga-Freundin Gwyneth Paltrow ist sie eine überzeugte Anhängerin der makrobiotischen Ernährung. Diese - häufig vegetarische - Lebensform beruht auf dem Ying-und-Yang-Prinzip und lässt eine gehörige Portion Spiritualität mit einfließen. Auf dem Teller gibt’s eigentlich nichts Außergewöhnliches: viel, ja sogar richtig viel Vollkorn-Getreideprodukte mit Gemüse, Hülsenfrüchten und zum Schluss noch etwas Soja.
Sie finden das zu drakonisch? Madonna hält es tapfer durch und wenn sie doch einmal schwach wird, knabbert sie höchstens ein paar Leinsamen...
> Unsere Ernährungsberaterin meint:
Klarer Fall: Die makrobiotische Ernährung ist wie für Madonna geschaffen. "Makrobio" ist ein sehr philosophischer und ausgeglichener Ernährungsansatz, der im Einklang mit ihren Werten ist und ihr gleichzeitig ermöglicht, ihr Gewicht auch mit 52 noch problemlos zu halten.
Die Risiken: Ich sehe keine Risiken. Ganz im Gegenteil. Die makrobiotische Ernährung ist in jeder Hinsicht ausgezeichnet für die Gesundheit und beruht auf Lebensmitteln, die für den Körper gesund sind, allen voran: Vollkorn und Gemüse. Da die makrobiotische Ernährung einen sehr starken spirituellen Hintergrund hat, finde ich, dass man in dieser speziellen Geisteshaltung leben muss, um die Ernährung im Alltag durchzuhalten.
Was kann man sich von Madonna abschauen? Eine langfristig angelegte, ausgeglichene Ernährung ist auf jeden Fall eine gute Idee. Da Fleisch und viele fette Lebensmittel verboten sind, hat die makrobiotische Ernährung auch einen Schlankheitseffekt. Das Erfolgsrezept ist einfach: Vollkorn + Obst + Gemüse.
© Sipa

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