Sacha Baron Cohens Bruder Erran befürchtet, dass Sachas ''gefährliche Filme'' ihn eines Tages umbringen werden. Deshalb hofft er, dass Sacha sich in Zukunft mit seinen Comedy-Stunts zurückhalten wird. Erran Baron Cohen - der die Musik für die Filme seines Bruders produziert hat - gibt zu, dass Sacha oftmals zu weit geht, wenn er in die Rollen seiner Alter Egos Ali G, Borat und seit neuestem Brüno schlüpft. "Ich mache mir schon Sorgen, dass es alles mal furchtbar endet und ich denke es wäre gut, wenn er in Zukunft weniger gefährliche Filme machen würde", bekennt der Bruder des britischen Comedian. "Da sind ein paar Szenen in 'Brüno', wo der Risikofaktor einfach nur irre ist. Ich weiß, dass ich solche Sachen nicht machen würde. Ich bin wirklich froh, dass ich nur die Musik dazu mache." Erran verriet außerdem, dass er und Sacha schon in Kindertagen als Team für ein paar Lacher sorgten. Im Gespräch mit der britischen 'Guardian'-Zeitung erzählte er: "Sogar als wir aufwuchsen schrieben wir öfter kurze Comedy-Songs und improvisierten Gesang an Freitagabenden für ahnungslose Gäste im Haus meiner Eltern. Und als wir älter waren, schrieben wir chassidische Raps, einer davon hieß 'Schwitz', also wie 'schwitzen'." Die Inspiration dazu schöpften die Brüder aus der traditionellen Kleidung chassidischer Rabbiner. "Man trägt die chassidische, schwarze Kleidung, den Anzug, den Hut, die typisch chassidische Uniform, aber es ist wirklich heiß und sie tragen sie sogar an richtig heißen Tagen in Los Angeles - und dann schwitzen sie halt. Diese Idee kam uns also ganz spontan." Erfolg hatten sie damit nicht nur bei ihrer Familie, erklärt Erran weiter: "Später traten wir sogar in einigen Comedy-Clubs in London auf, in chassidischer Kleidung. Eine Late-Night-Comedy-Show der BBC nahm uns dann sogar mal auf, strahlten es jedoch nicht aus, weil wir innerhalb drei Minuten drei Religionen beleidigten. Danach kam Sachas Comedy-Karriere ins Rollen."
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