Na, das ging aber schnell: Erst am letzten Sonntag wurde die einstige Soul-Diva im Kreise der Familie beigesetzt, schon werden ihre persönlichen Sachen versteigert.
Nächsten Monat werden ein schwarzes Samtkleid, ein Paar Ohrringe und eine Weste, die sie im Film 'Bodyguard' trug, an den Meistbietenden gehen. Der Promi-Auktionator Darren Julien sagte am Sonntag, dass diese Stücke und andere Dinge aus Houstons Besitz bei einer lange geplanten Auktion erhältlich sein werden.
Auch andere Hollywood-Souveniers wie Charlie Chaplins berühmter Stock, Clark Gables Jacket aus dem Film 'Vom Winde verweht' und Utensilien von Charlton Hesten aus dem Film 'Die Zehn Gebote' kommen unter den Hammer.
Wie der Auktionator sagt, sind besonders Dinge von verstorbenen Prominenten heiß begehrt. "Kauft man sie zum richtigen Zeitpunkt, dann steigert sich der Wert zum Teil enorm, und man verkauft sie wieder."
Aber ist die Versteigerung von Whitney Houstons Sachen nicht ein wenig übereilt? Nein, meint Julien: "Wenn man solche Dinge versteckt, aus Angst, man könne jemanden damit verletzten, dann versteckt man auch die Gedanken an die Verstorbene. Ihr Leben sollte gefeiert werden. Die Dinge sind historisch, jetzt wo sie gestorben ist. Sie werden Teil der Geschichte. Sie gehören in ein Museum. Sie hat ein Leben geführt und eine Karriere gehabt wie keine andere zuvor."
Nach Auffassung des Auktionators ist die Versteigerung vor allem eine Möglichkeit für Fans, dem Leben der Whitney Houston näher zu kommen.
Am 31. März und 1. April haben alle Interessierten die Möglichkeit, telefonisch, online oder vor Ort zu bieten. Bereits ab dem 19. März können die Sachen der verstorbenen Diva im 'Juliens Auctions' in Beverly Hills, Kalifornien bestaunt werden.
Wir finden: Kaum ist Whitney Houston unter der Erde, versuchen andere, Profit aus der Tragödie zu schlagen. Nicht ungewöhnlich für Hollywood, aber trotzdem ein wenig geschmacklos.
|