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Kleiderschrank ausmisten: So bekommst du einen ordentlichen Schrank & einen besseren Stil!

Ann-Kathrin Schöll
von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 22. September 2016
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Kleiderschrank ausmisten muss hin und wieder sein. Wir verraten euch, wie es richtig geht und sogar Spaß macht!

Hände hoch: Wer von euch stand in der letzten Woche mindestens einmal vorm Schrank und wusste nicht, was er anziehen sollte? Ich auf jeden Fall. Denn mein Kleiderschrank ist zwar voll, aber vieles von dem, was sich in den Regalen stapelt, ziehe ich gar nicht mehr so gerne an.

​Damit das nicht mehr (oder zumindest seltener) vorkommt, solltet ihr euren Kleiderschrank regelmäßig ausmisten und von allem befreien, das a) nicht mehr gefällt, b) nicht mehr passt und c) sich nicht kombinieren lässt.​

So schafft ihr nicht nur Platz im Schrank, ihr fühlt euch auch unbeschwerter, findet morgens schneller euer Outfit und verbessert langfristig sogar euren Modestil!

Tipp: Macht aus dem Kleiderschrank ausmisten ein Event à la Sex and the City und ladet eure Mädels ein. Zusammen macht die ansonsten lästige Arbeit nämlich richtig viel Spaß. Ihr könnt über Modesünden lachen, die Kleidung bewerten und sortieren.

1. Inventur machen

Der Kleiderschrank ist ein unendliches Stauraumwunder. Oft weiß man selbst nicht, was man überhaupt alles besitzt. Bevor ihr euch von ungeliebten Teilen trennen könnt, müsst ihr erst eine Kleiderschrank-Inventur machen.

Heißt: Alles raus aus dem Schrank! Am besten räumt ihr vorher euren Boden und das Bett frei, damit ihr dort alles ausbreiten könnt. Sortiert anschließend eure Kleidung nach Oberteilen, Hosen, Jacken, Jeans usw. und bildet Stapel.

2. Stapel bilden

Jetzt geht's ans Eingemachte: Ihr müsst euch entscheiden, was ihr behalten wollt und was weg kann. Seid dabei auf keinen Fall zimperlich und haltet diese Regel im Hinterkopf: Alles, was ein Jahr lang den Schrank nicht verlassen hat, fliegt.

Am besten bildet ihr drei Stapel:
1. Möchte ich behalten!
2. Weiß nicht.
3. Kann weg!

Und ja, ich weiß, Trennung fällt schwer. Doch ich verspreche euch: Wenn ihr die Teile in diesem Jahr nicht getragen habt, werdet ihr es im nächsten Jahr auch nicht tun.

Übrigens: Das gilt auch für Kleidung, die euch nicht (mehr) passt. Weg damit!

3. Den "Weiß nicht"-Stapel sortieren

Ich hab' selbst viele Kleidungsstücke im Schrank, die ich früher mal sehr gerne, aber heute nicht mehr so oft trage. Oder die ich teuer gekauft habe, aber selten anziehe. Diese "Weiß Nicht"-Teile solltet ihr euch besonders kritisch anschauen.

Probiert die Wackelkandidaten an und schaut euch genau im Spiegel an. Steht euch die Farbe? Schmeichelt euch der Schnitt? Und könnt ihr das Teil gut kombinieren?

Solltet ihr all diese Fragen mit Nein beantwortet haben, gibt es keine Rettung mehr für die Schrankhüter: Weg damit!

4. Erinnerungsstücke aufbewahren

Und dann sind da inmitten des Klamottenberges auch diese ganz besonderen Teile: das roséfarbene Standesamtkleid, der glücksbringende Bleistiftrock vom Vorstellungsgespräch oder die ersten teuren Pumps.

Wenn es euch schwerfällt, diese Erinnerungsstücke wegzugeben, dann legt all diese Teile in einen Karton und lagert sie unter dem Bett oder auf dem Dachboden (nicht im Keller, da kann es schimmeln!). So müsst ihr euch nicht endgültig trennen, aber spart trotzdem Platz im Schrank.

5.Schrank wieder richtig(!) einräumen

Ihr habt euren Klamotten-Fundus erfolgreich sortiert und euch entschieden, was gehen kann und was bleiben darf. Jetzt geht's ans Einräumen. Für alle, die richtig ausgemistet haben, sollte das jetzt kein Problem sein. Schließlich habt ihr jetzt weniger Kleidung im Schrank.

Beim Einräumen gilt: Macht es mit System!

Profis sortieren ihre Kleidung zuerst nach dem Typ (also Jeans, T-Shirts, Blusen, Pullover & Co.) und anschließend noch nach Farben. Platz spart ihr übrigens, wenn ihr eure Jeans und Hosen nicht zusammenlegt, sondern auf Hosenbügeln aufhängt.

Was tun mit den aussortierten Klamotten?

Wenn ihr euch gut angestellt habt und nicht zu zögerlich wart, müsste jetzt ein Berg von Klamotten vor euch liegen. Damit könnt ihr ganz verschiedene Dinge anstellen.

Möglichkeit 1: Kleider spenden
Tut mit den gesammelten Werken etwas Gutes und spendet die Kleidung an Bedürftige. Dazu könnt ihr sie z.B. in Kleidercontainer geben. Achtung: Nicht alle Container sind eine gute Sache. Viele Betreiber verkaufen die Altkleider nämlich, anstatt sie an Bedürftige zu verteilen. Tipp: Auf fairwertung.de könnt ihr "faire" Altkleider-Container in eurer Stadt suchen!

Möglichkeit 2: Kleider verkaufen
Vieles von dem, was wir ausmisten, hat den Namen "Altkleider" gar nicht verdient. Wenn sich in eurem "Darf weg"-Stapel einige Schätzchen verbergen, könnt ihr sie entweder auf dem Flohmarkt oder ganz einfach online auf ebay oder mädchenflohmarkt.de & Co. verkaufen.

​Möglichkeit 3: Kleider tauschen
Bevor ihr die Kleidung eintütet, fragt eure Freundinnen, ob sie etwas davon haben möchten. Denn was euch nicht mehr gefällt oder nicht steht, kann an anderen toll aussehen. Am besten ladet ihr eure Girls bei einem Gläschen Sekt zu euch ein und bittet sie, wiederum ihre aussortierten Teile mitzubringen. So könnt ihr munter Klamotten tauschen. Übrigens: In den USA sind solche Kleidertausch-Partys richtig bekannt und werden "Swap Party" genannt.

Mit DIESEN Kleiderschrank-Hacks bleibt euer Schrank ordentlich!

Nachdem man stundenlang ausgemistet hat, soll der Schrank auch lange so aufgeräumt aussehen. Wie das ganz einfach klappt, erfahrt ihr, wenn ihr aufs Bild klickt!

von Ann-Kathrin Schöll 2 494 mal geteilt
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