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Wer mehr isst, als der Körper verbraucht, nimmt zu. Anders gesagt, wenn über die Nahrung mehr Energie, angegeben in Kilokalorien oder Kilojoule, aufgenommen wird, als der Stoffwechsel verarbeitet, führt dies zu einer Gewichtszunahme. Dies ist ein einfacher, logischer und im Prinzip normaler Prozess. Eine übermäßige Gewichtszunahme durch zuviel Essen und zuwenig Bewegung führt zur Adipositas, im Volksmund auch Fettleibigkeit oder Fettsucht genannt. Eine Gewichtszunahme kann aber nicht nur durch die Zunahme an Körperfett, sondern beispielsweise auch durch Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) bedingt sein. Ebenso ist eine Zunahme von Muskelmasse, zum Beispiel durch Bodybuilding, denkbar. Im Kindesalter sowie in der Schwangerschaft ist eine definierte Gewichtszunahme durch das Wachstum des Kinds beziehungsweise des Ungeborenen normal und notwendig. Auch im Alter nimmt man tendenziell zu, vor allem weil die Stoffwechselprozesse langsamer ablaufen und die meisten Älteren sich weniger bewegen. Bei gesunden Erwachsenen aber sollte jede – vor allem plötzliche und ohne erkennbare Ursache auftretende – Gewichtszunahme Anlass zur Abklärung geben. Denn es gibt einige Erkrankungen und Faktoren, die zu einer Gewichtszunahme führen können.
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