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Der Begriff Nackenschmerzen umfasst Schmerzen im gesamten Nacken- und Halswirbelbereich, die bis in die Schultern und Arme ausstrahlen können. Häufig führen sie dazu, dass der Hals steif wird und der Kopf nur noch unter großen Schmerzen bewegt werden kann. In diesem Fall spricht man vom "Steifen Hals". In manchen Fällen treten gleichzeitig Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Sehstörungen oder Fieber auf. Die Halswirbelsäule besteht aus sieben Halswirbelkörpern, die im Gegensatz zu anderen Abschnitten der Wirbelsäule extrem beweglich sind. Durch diese Beweglichkeit kommt es aber auch zu einer höheren Belastung und stärkeren Abnutzung, die wiederum zu Schmerzen führt. Sind gleichzeitig bestimmte Nerven gereizt oder geschädigt, können Sensibilitätsstörungen auftreten. Nackenschmerzen können kurzzeitig auftreten oder auch mehr als drei Monate andauern. In diesem Fall spricht man von chronischen Schmerzen. Manchmal kommt es innerhalb von Minuten zu ziehenden Schmerzen, die schnell wieder abklingen. Nackenschmerzen treten sehr häufig auf. Etwa 56 Prozent der Männer und 62 Prozent der Frauen in Deutschland leiden mindestens einmal pro Jahr unter Rückenschmerzen. Mehr als ein Drittel dieser Personen berichtet von Schmerzen im Hals- und Schulterbereich.
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