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Der Hipster: Man sieht ihn meist in Berlin-Kreuzberg oder in Mitte. Er ist unheimlich cool - aber natürlich auf eine total entspannte Art. Er ist engagiert, aber nicht zu sehr, er ist intellektuell, aber auch ganz realistisch und geerdet.
Hipster: Erkennungsmerkmale
Der gemeine Hipster bevorzugt es, mit einer gewissen Ironie die Dinge um ihn herum zu kommentieren. Das männliche Exemplar trägt enge Jeans, die ihn ebenso androgyn wirken lassen wie die Chino- oder Boyfriendhose sein weibliches Pendant. Röhrenjeans, großformatige Hornbrille, Schnauzbart und Jutebeutel gehören ebenso zum Erscheinungsbild des Hipsters wie eine makrobiotische Ernährungsweise und sein Faible für Blogs von Todd Selby und Tavi Gevinson. Und Musik, die keiner kennt. Den Hipster trifft man vorzugsweise auf Flohmärkten ohne Neuware, in kleinen Galerien und bizarren Kunstläden, die möglichst wenig Gewinn abwerfen.
Hipster: Internetsüchtig und medienkritisch
Sein Laptop ist fast schon ein Teil seines Körpers geworden, er treibt sich auf Twitter, Myspace und Facehunter herum, ist aber trotzdem total medienkritisch. Irgendwo hat er eine Profilneurose, weil er es nicht erträgt, so zu sein, wie die breite Masse ist. Das macht ihn interessant, aber auch nervig. Er weiß, dass er Geld verdienen muss, aber doch bitte mit einem total interessanten Job und ohne dafür erwachsen werden zu müssen ... Erkennen Sie sich wieder? Sind Sie ein Hipster?!
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