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Im Inneren des Augapfels herrscht der Augeninnendruck, welcher auch als Augenbinnendruck oder Augendruck bezeichnet wird.
Er entsteht durch das Kammerwasser, eine wässrige Flüssigkeit, welche die Hornhaut mit Nährstoffen versorgt und in ihrer Form erhält. Sie wird im Ziliarkörper im Augeninneren gebildet, fließt in die vordere Augenkammer und wird dort wieder aus dem Auge in die Blutbahn aufgenommen. Produktion und Abfluss des Kammerwassers halten sich beim gesunden Auge im Gleichgewicht, weswegen der Augeninnendruck als Indikator für Störungen gelten kann.
Die Augeninnendruckmessung, auch Tonometrie oder Applanationstonometrie genannt, wird mit dem so genannten Tonometer durchgeführt. Die Maßeinheit ist Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Als normal gelten in der Regel Werte von zehn bis 21 mmHg.
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