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 Blutdruckmessung |
Der Blutdruck ist der vom Herz ausgehende, in den Arterien erzeugte Druck. Dieser Druck ist kein konstanter Wert, sondern besitzt einen kontinuierlichen zeitlichen veränderlichen Verlauf, der von der jeweiligen Aktion des Herzens abhängt.
Für die klinische arterielle Blutdruckmessung sind aber nur zwei Werte relevant, der systolische und der diastolische Blutdruck. Diese beiden Werte werden nach Riva-Rocci gemessen. Der systolische Blutdruck ist dabei der höchste. Der Blutdruck nach Riva-Rocci (RR) wird in Millimeter Quecksilber (mm Hg) gemessen.
Als Normwerte gelten für Erwachsene ein diastolischer Druck, der kleiner als 90 mm Hg ist, sowie ein systolischer Druck kleiner als 140 mm Hg (140/90). Ein zu hoher Blutdruck (Hypertonie) besteht laut Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO bei Blutdruckwerten ab 140/90 mmHg. Von niedrigem Blutdruck (Hypotonie) spricht man, wenn der Blutdruck unter einen systolischen Wert von 100 mmHg fällt; der diastolische Wert liegt dann meist unterhalb von 65 bis 60 mmHg.
Der Blutdruck lässt sich durch Einzelmessungen bestimmen; bei manchen Erkrankungen kann aber auch eine Langzeit-Blutdruckmessung sinnvoll sein (zum Beispiel bei nächtlichem Bluthochdruck oder Tagesschwankungen). Dann erfolgt eine 24-Stunden-Blutdruckmessung, bei der man das Blutdruckmessgerät einen Tag lang bei sich trägt.
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