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Neben Eiweiß und Kohlenhydraten gehört das Fett zu den Grundnährstoffen, mit denen unser Körper seinen Energiebedarf deckt. Fette sind in allen Zellen des Körpers enthalten und spielen eine wichtige Rolle als Bausteine der Zellwand. Die Blutfette werden hauptsächlich aus zwei Gründen untersucht. Zum einen möchte man damit so genannte Fettstoffwechselstörungen erfassen, zum anderen erlaubt die Blutfettanalyse eine Abschätzung des Risikos, an Arteriosklerose zu erkranken. Erhöhte Blutfettwerte, insbesondere erhöhtes Cholesterin, sind der Hauptrisikofaktor für die Entwicklung einer Koronaren Herzkrankheit. Weil ein großer Teil der Blutfette durch die Nahrung aufgenommen wird, steigen die Spiegel direkt nach dem Essen an. Deshalb muss einer Blutuntersuchung auf Blutfette eine zwölfstündige Nahrungspause vorangehen. Die Normbereiche der Blutwerte schwanken in gewissen Grenzen je nach Labor und Literaturangaben. Die folgenden Werte sind deshalb nur als Richtwert zu verstehen. | Fettstoffwechsel | Normalwert | | Triglyzeride | 150 mg/dl | | 1,7 mmol/l | | Cholesterin | unter 200 mg/dl | | unter 5,2 mmol/l | | LDL-Cholesterin | 160 mg/dl | | 4,0 mmol/l | | HDL-Cholesterin | über 40 mg/dl | | über 1,0 mmol/l | | Verhältnis HDL:LDL | 1:3 |
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