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Eisen (chem. Fe) ist das häufigste Spurenelement im menschlichen Körper. Der Gesamteisenbestand beträgt beim Erwachsenen ungefähr vier bis fünf Gramm, davon befindet sich etwas mehr als die Hälfte, etwa 2,5 Gramm im Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff. Hämoglobin ist vor allem für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich und Eisen ist maßgeblich an der Bindung des Sauerstoffs an diesen Farbstoff beteiligt. Das restliche Eisen befindet sich den Eisendepots (etwa ein Gramm) und im Myoglobin, dem Sauerstoffspeicher der Muskeln. In den eisenhaltigen Enzymen befinden sich etwa 0,1 Gramm. Meist wird der Eisenstoffwechsel bestimmt, um Ursachen für eine Blutarmut (Anämie) abzuklären. Eisenmangel ist die häufigste Ursache für eine Anämie. Insbesondere Frauen im geschlechtsreifen Alter verlieren durch die Regelblutung Eisen, das in vielen Fällen nicht in ausreichender Weise durch die Nahrung ersetzt wird. Aber auch chronische Entzündungen oder Tumoren können den verfügbaren Eisenspiegel senken. Die jeweiligen Normbereiche für Eisen im Blut sind: (Je nach Literatur können sie um wenige Punktwerte abweichen.) Eisenstoff- wechsel | Normalwert (geschlechts- unabhängig) | Normalbereich Männer | Normalbereich Frauen | | Eisen (Fe2+) | | 60 - 160 µg/dl | 40 - 150 µg/dl | | 9 - 29 µmol/l | 7 - 27 µmol/l | | Ferritin | | 30 - 300 µg/l | 10 - 200 µg/l | | Transferrin | 1,6 - 3,5 g/l | | |
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