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Alljährlich im Winter hat sie Hochsaison - die Grippe (Influenza). Doch was können wir tun, um ihr zu entgehen? Experten raten zu einer Grippeschutzimpfung, im Volksmund meist Grippeimpfung genannt. Sie ist die einzig nachgewiesene effektive Maßnahme gegen Grippe. Der Nutzen der Grippeimpfung überwiegt eventuelle Nebenwirkungen: Eine Impfung mildert den Krankheitsverlauf und senkt das Risiko für schwere, mitunter tödliche Komplikationen.
Die Impfstoffe der Grippeimpfung bestehen aus abgeschwächten Influenzaviren, gegen die der menschliche Körper nach der Impfung Antikörper bildet. Da sich jedes Jahr andere Grippeviren verbreiten, ist es nicht möglich, den Schutz einer Grippeimpfung über mehrere Jahre hinweg aufrecht zu erhalten, wie es bei einigen anderen Schutzimpfungen der Fall ist. Daher ist es nötig, die Grippeimpfung jedes Jahr zu wiederholen.
Mit der Impfung gelingt es, bis zu 90 Prozent der - zuvor gesunden - Geimpften vor einer Erkrankung zu schützen. Bei älteren Menschen ist die Schutzrate geringer. Die Grippeimpfung hilft zumindest, einen milden, komplikationslosen Verlauf der Influenza zu erreichen. Wichtig ist, die Gefahr für schwerwiegende Komplikationen zu verringern.
Die Grippeimpfung schützt vor der echten Virusgrippe. Etwa 200 andere Krankheitserreger können ähnliche Symptome hervorrufen, daher kann es vorkommen, dass Menschen trotz der Impfung grippeähnliche Beschwerden haben. Diese beziehen sich dabei jedoch nicht auf die aktuell gefährliche Influenza.
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