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Der Ersatz des Hüftgelenks durch ein künstliches Gelenk (Hüft-Totalendoprothese, HTP) ist in Deutschland eine der häufigsten Operationen.
Andere Gelenke, die durch künstliche Gelenke ersetzt werden können, sind zum Beispiel das Kniegelenk, das Schultergelenk, das Ellenbogengelenk, das Handgelenk oder die Fingergelenke.
 künstliches Hüftgelenk |
Das künstliche Hüftgelenk besteht aus den gleichen Teilen wie das natürliche Hüftgelenk: aus der Gelenkpfanne und dem Gelenkkopf, der auf dem Gelenkschaft sitzt. Die Gelenkpfanne wird vom Beckenknochen gebildet, während der Gelenkkopf mit dem Gelenkschaft zum Oberschenkelknochen gehört. Einen Sonderfall stellt die Hüft-Teilprothese dar, bei der lediglich der Gelenkkopf ersetzt wird.
Um eine ungestörte, schmerzfreie und dauerhafte Funktion des neuen Hüftgelenks zu erreichen, werden an die Materialien eines künstlichen Hüftgelenks hohe Anforderungen gestellt. Sie müssen korrosionsbeständig sein, dürfen zu keinen Unverträglichkeitsreaktionen führen, müssen den im Körper auftretenden Drücken und Biegebelastungen widerstehen und dürfen beim Aneinanderreiben der Gelenkpartner keinen Abrieb entstehen lassen. Zum Einsatz kommen daher bestimmte Metalllegierungen, unter denen sich unter anderem Titan befindet, Keramik und Spezialkunststoffe.
Das künstliche Hüftgelenk muss mit dem körpereigenen Knochen verbunden werden. Nach Art und Weise der Verankerung der Prothese im Knochen werden drei Prothesentypen unterschieden: die zementfreie, die zementierte und die Hybridprothese.
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