|
Die Mammographie ist eine radiologische Brustuntersuchung (Röntgenbild) und bisher die einzige für ein Screening (Reihenuntersuchung bestimmter Bevölkerungsgruppen) von Brustkrebs geeignete Methode.
Die Deutsche Gesellschaft für Senologie (Lehre von den Erkrankungen der Brustdrüse) empfiehlt allen Frauen eine Basismammographie zwischen dem 30. und 35 Lebensjahr. Außerdem wird für Frauen zwischen dem 50. und dem 69. Lebensjahr alle zwei Jahre eine mammographische Untersuchung von den Kassen übernommen.
Die Mammographie wird eingesetzt, wenn bei der Tastuntersuchung verdächtige Veränderungen der Brust ertastet wurden, sowie bei Risikopatientinnen. Zur Risikogruppe zählen Frauen, die bei der ersten Geburt älter als 35 Jahre alt sind sowie ältere Frauen und solche, deren nächste Angehörige (Mutter, Schwester) bereits an Brustkrebs erkrankt sind.
Bei Frauen im Alter über 50 Jahren soll die Brustkrebssterblichkeit mithilfe des Mammographie-Screenings um 20 bis 40 Prozent verringert werden können.
|